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DAS JAHR IM ÜBERBLICK

Februar

Bild (v. l. n. r.): Nana Addo Dankwa Akufo-Addo, Präsident Republik Ghana, Georg Weber, Chief Technology Officer WILO SE, und Dominic Addo, Wilo Ghana, beim Treffen in Dortmund.

HOHER BESUCH

Zusammen mit einer Delegation seiner Minister besuchte der Präsident der Republik Ghana, Nana Addo Dankwa Akufo-Addo, Wilo in Dortmund. Während des Treffens informierte er sich bei Wilo-CTO Georg Weber über neueste technologische Entwicklungen sowie die Aktivitäten von Wilo auf dem afrikanischen Kontinent, insbesondere Ghana. „In unserem Land ist die Abwasserbehandlung und damit verbunden auch die Trinkwasserqualität von zentraler Bedeutung“, sagte Akufo-Addo. Ihm sei aufgefallen, dass sich Wilo bereits seit Jahren intensiv um das Thema Wasserknappheit kümmere: „Mit Ihren Produkten haben wir gemeinsam mit Ihnen in unserem Land diesbezüglich schon viel bewegt.“ Für Wilo ist Ghana ein wichtiger Markt geworden. „Seit 2011 engagieren wir uns hier“, so Georg Weber. „Wir sehen enormes Potenzial. Ghana hat eine stabile Demokratie und ist für uns ein verlässlicher Partner in der Region.“

WILO INDIA WIRD FÜR SEINE ERFOLGREICHE MITARBEITER KOMMUNIKATION AUSGEZEICHNET

Auf dem 26. World HRD Congress wurde Wilo India mit dem Maharashtra Best Employer Brand Award ausgezeichnet. Der Preis wird an Unternehmen verliehen, die ihre Marketing-Kommunikation gezielt und erfolgreich auch dafür eingesetzt haben, Mitarbeiter sowohl zu gewinnen als auch zu halten und ihnen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Der Best Employer Brand Award wird auf dem internationalen Kongress für Personalwesen für verschiedene Regionen vergeben.

März

WILO UND DEWA ARBEITEN NOCH ENGER ZUSAMMEN

Bei einem Treffen in Dubai beschlossen DEWA-CEO Saeed Mohammed Al Tayer und Wilo-CEO Oliver Hermes eine intensivierte Zusammenarbeit. Die Aufgabe der „Dubai Electricity and Water Authority“ (DEWA) ist es, mit Entwicklungsprojekten und strategischen Initiativen die Vision seiner Hoheit Sheikh Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Vizepräsident und Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate und Herrscher von Dubai, umzusetzen. Dubai soll ein globales Zentrum für effiziente Energieund Wasserwirtschaftssysteme werden. „Wir freuen uns sehr über den Austausch mit seiner Exzellenz Saeed Al Tayer und über die Aussicht, in Dubai mit der DEWA in zukunftsorientierten Projekten zusammenzuarbeiten“, sagte Oliver Hermes nach dem Treffen. „Dubai nimmt eine Vorreiterrolle in der Smartifizierung urbaner Regionen ein. Wir haben die richtigen Lösungen für die Gebäude-, Energie- und Wasserwirtschaft, um hier einen Beitrag leisten zu können.“

MAI

Situation at the Booth at the IFAT Situation at the Booth at the IFAT

LÖSUNGSANBIETER FÜR DIE ZUKUNFT

Auf der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft IFAT in München stellte Wilo neue, individuelle und zunehmend digitale Lösungen vor, um einen zukunftsfähigen Umgang mit Wasser zu ermöglichen – so zum Beispiel die Wilo-Rexa SOLID-Q in Verbindung mit Nexos-Intelligenz. Sie ist eine vernetzte Systemlösung für die Abwasserentsorgung. Insgesamt fokussierte sich Wilo in diesem Jahr anstelle von Einzelprodukten auf übergreifende, vernetzte Lösungen. Im Bereich der Wassergewinnung setzt Wilo verstärkt auf nachhaltige Methoden, wie die Integration regenerativer Energien.

JUNI

Bild (v. l. n. r.): Georg Weber, Dr. Jochen Opländer, Oliver Hermes und Dortmunds OB Ullrich Sierau mauern Symbole des Büros von gestern ein: Textmarker, Schere und Locher.

MEILENSTEIN GRUNDSTEIN

Im Beisein von Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau sowie weiteren 80 Gästen markiert die Grundsteinlegung zum „Office 2020“ einen weiteren Meilenstein im größten Standortentwicklungsprogramm der Unternehmensgeschichte. „Mit ihrem wegweisenden Zukunftsprojekt unterstreicht die Wilo Gruppe die Bedeutung Dortmunds als Wirtschafts- und Technologiestandort“, sagte Sierau. „Es gibt in Deutschland nicht viele Städte, die sich heutzutage so auf die Treue und Verbundenheit ihres größten privatwirtschaftlichen Arbeitgebers verlassen können. Dafür gebührt Ihnen größter Dank.“

OLIVER HERMES WIRD NEUER NUMOV-VORSITZENDER

Der Nah- und Mittelost-Verein (NUMOV) ist Deutschlands älteste und größte Organisation für Wirtschaftsförderung zwischen Deutschland und den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens. Die Wilo Gruppe ist langjähriges Mitglied im NUMOV. Rund vier Jahre lang war Wilo-CEO Oliver Hermes zuvor Mitglied des Vorstands des NUMOV und hier stellvertretender Vorsitzender. Auf der Jahresversammlung 2018 wurde er zum neuen Vorstandsvorsitzenden des NUMOV gewählt. „Wir werden die sehr erfolgreiche Arbeit des NUMOV fortsetzen und die bilateralen Kooperationen zwischen Deutschland und der Nah-/ Mittelost-Region weiter stärken und ausbauen“, sagte Hermes nach seiner Wahl.

AUGUST

Opening Almaty

EINE NEUE PLATTFORM FÜR DAS
GESCHÄFT IN ZENTRALASIEN

Gemeinsam mit hochrangigen Vertretern der kasachischen Regierung eröffnet Wilo seinen neuen Standort in Almaty. Von der Millionenmetropole aus wird Wilo über die Grenzen Kasachstans hinaus Kunden und Märkte in ganz Zentralasien erschließen und betreuen. „Unsere Investition in den neuen Standort in Kasachstan gehört zu unserer intensivierten globalen Lokalisierungsstrategie. Damit stärken wir unsere Wettbewerbsfähigkeit nicht nur in Kasachstan, sondern in ganz Zentralasien. Kasachstan bildet als zentrale Plattform den Ausgangspunkt für unsere Geschäftstätigkeiten in dieser Region“, erläutert Oliver Hermes, Vorsitzender des Vorstands und CEO der Wilo Gruppe.

SEPTEMBER

SALMSON WIRD WILO

Seit 1984 gehört die französische Marke Salmson zur WILO SE. Bisher wurden die Marken Wilo und Salmson parallel vertrieben. Nun hat sich Wilo entschlossen, alle Aktivitäten unter der Marke Wilo zusammenzufassen. „Die Positionierung unserer Marken zu verändern ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Strategie für globale Entwicklung mit lokaler Präsenz. Auf diese Weise können wir unsere Position in Frankreich, aber auch auf anderen Märkten nachhaltig ausbauen, insbesondere in Italien, Afrika und Argentinien“, erklärt Oliver Hermes, CEO, die Entscheidung.

OKTOBER

ZUKUNFTSWEISENDE PARTNERSCHAFT

Wilo vereinbart eine Kooperation mit dem US-amerikanischen Druckerhersteller HP, um zukünftig als erstes Unternehmen der Pumpenbranche hochwertige Metallteile in signifikanten Stückzahlen im 3D-Druck produzieren. „Mit dem HP Metal Jet ist es möglich, eine bis zu 50-fach höhere Produktivität bei niedrigeren Kosten im Vergleich zu anderen 3D-Druckverfahren zu erzielen. Wir sind stolz und glücklich, bei dieser zukunftsweisenden Technologie Partner der ersten Stunde sein zu können“, erklärt Georg Weber, Chief Technology Officer. Die neue Technologie ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Umsetzung der operativen Strategie in Richtung Industrie 4.0. Schon heute stellt Wilo im 3D-Druck hydraulische Teile wie Laufräder, Diffusoren und Pumpengehäuse mit variierenden Abmessungen her.

NOVEMBER

KONSEQUENTER SCHRITT

Wilo vereinbart eine vertiefte Zusammenarbeit mit Transneft. Das russische Staatsunternehmen ist Betreiber von Erdölpipelines. „Wir freuen uns, dass die Entwicklung der Beziehungen in Russland so positiv verläuft und Wilo damit die eingeschlagene Lokalisierungsstrategie gradlinig umsetzen kann“, sagt Oliver Hermes, Vorsitzender des Vorstands und CEO der Wilo Gruppe. „Der Ausbau der Geschäftstätigkeiten mit Transneft ist ein konsequenter nächster Schritt.“ Das Treffen mit Vertretern von Transneft in Moskau war bereits im Vorjahr im Rahmen von Gesprächen zwischen Oliver Hermes und dem russischen Präsidenten Vladimir Putin und dem Minister für Industrie und Handel Denis Manturov vereinbart worden. Zur Stärkung der Wettbewerbsposition auf dem russischen Markt hatte Wilo im vergangenen Oktober einen Sonderinvestitionsvertrag unterzeichnet und gilt seither als „lokaler Hersteller“. Zur weiteren Intensivierung der Lokalisierung werden künftig Investitionen in den russischen Vertriebs- und Produktionsstandort von Wilo in der Stadt Noginsk bei Moskau fließen. Von hier aus versorgt Wilo Russland Kunden im gesamten eurasischen Raum mit Produkten und Lösungen rund um die Pumpentechnologie.

GOLD FÜR WILO

Für seine ganzheitliche Employer-Branding-Kampagne erhielt Wilo den renommierten German Brand Award in Gold. In der Jurybegründung wird vor allem der holistische Ansatz der Markenführung hervorgehoben: „Eine visionäre Markenstory wird weitererzählt. Wilo präsentiert sich nach der Kampagne ‚Wilo brings the future‘ nun auch als Arbeitgeber zukunftsorientiert“, heißt es in der Begründung der Jury. Wilo hatte in Vorbereitung auf die Kampagne unter dem Titel „Keep it fluent.“ umfangreiche Studien zu den Wünschen und Zielen der Belegschaft durchgeführt. Hieraus wurde der finale Baustein der Markenkommunikation entwickelt: „Move minds. Move water. Move the future.“

DEZEMBER

DR. JOCHEN OPLÄNDER BESTIMMT OLIVER HERMES ZU SEINEM UNTERNEHMERISCHEN NACHFOLGER

Dr. Jochen Opländer, Aktionär und Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats der WILO SE und Stifter der Wilo-Foundation, hat den Vorsitzenden des Vorstands und CEO der WILO SE, Oliver Hermes, zu seinem unternehmerischen Nachfolger benannt. Dazu hat er Oliver Hermes, der seit Oktober 2006 Mitglied des Vorstands ist und seit vielen Jahren dessen Vorsitz innehat, eine unternehmerische Aktien-Beteiligung an der WILO SE eingeräumt. Darüber hinaus hat ihn Dr. Jochen Opländer mit Wirkung zum 13. April 2019 auch bis zum Erreichen seines 75. Lebensjahres zum Vorsitzenden des Kuratoriums der Wilo-Foundation ernannt. Die Familienstiftung hält die Mehrheit der Aktien an der WILO SE. „Oliver Hermes tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger an, der mit dem Erreichen der Altersgrenze aus dem Kuratorium ausscheidet“, erklärt Dr. Jochen Opländer. Er dankte Herrn Prof. Dr. Bullinger herzlichst für sein langjähriges erfolgreiches Wirken an der Spitze der Stiftung. „In der Zeit der langen beruflichen Zusammenarbeit hat sich zu Oliver Hermes auch eine enge persönliche Freundschaft entwickelt“, so Dr. Jochen Opländer. „Oliver Hermes repräsentiert und lebt die beruflichen wie menschlichen Wertanschauungen von Wilo, die dem Leitbild der Familie Opländer entsprechen.“