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Die Gesundheit der Menschen liegt uns am Herzen

Sämtliche der von Wilo im Rahmen der Corona-Pandemie getroffenen Sicherheitsmaßnahmen dienen in erster Linie dem Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unserer Kunden und Partner, all unserer Stakeholder. Mit den Maßnahmen verhindern wir bestmöglich, dass sich Infektionsketten an unseren Standorten bilden und reduzieren so außerdem die unternehmerischen Risiken bei uns und unseren Partnern. Um Unsicherheiten so gut es geht entgegenzutreten, größtmögliche Transparenz zu schaffen und die aktive Kommunikation zu fördern, suchen wir den engen Dialog mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und unterstützen sie, wo wir nur können, im täglichen Umgang mit der Corona-Pandemie. Natürlich stehen wir auch unseren Kunden mit Rat und Tat zur Seite und sind für sie da – weltweit, an all unseren Standorten, persönlich und digital.

Service Shooting 2014 Call Agent Mrs. Jürgens

Unsere Maßnahmen zum Schutz gegen COVID-19

Die frühzeitig implementierte, bereichsübergreifende Go-Ahead Task Force beobachtet täglich das weltweite Infektionsgeschehen und analysiert die Auswirkungen in Bezug auf die Dimensionen „Mitarbeiter“, „Kunden“, „Lieferketten“, „Produktionsstätten“ und „Kommunikation“. Auf dieser Basis werden standortübergreifend Maßnahmenpakete, Aktionspläne und Guidelines für sämtliche Unternehmensbereiche aufgestellt und implementiert. Ein täglich zum Teil mehrfach aktualisierter interner Newsblog, regelmäßige Führungskräfte Videokonferenzen und, wo immer möglich, „analoge“ Gesprächsrunden stellen die Kommunikation sicher und sorgen dafür, dass sämtliche Maßnahmen verstanden und umgesetzt werden. Unter anderem haben wir schon in einer sehr frühen Phase der Pandemie umfassende Sicherheits- und Hygienemaßnahmen eingeführt. Dank unserer ausgezeichneten IT-Infrastruktur konnten wir zudem alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gemäß ihres Aufgabengebietes die Möglichkeit haben, umgehend in die Telearbeit schicken. Wir haben umfassende Angebote an alle gemacht, die einer Risikogruppe angehören oder vor der Herausforderung der Kinderbetreuung und Angehörigenpflege während des Lockdowns standen. Wegeleitsysteme innerhalb der Gebäude, Beschränkungen bei der Nutzung von Besprechungsräumen und Aufzügen sowie neue Belegungspläne für die Restaurants auf dem Wilopark sind nur einige weitere Beispiele.

An allen deutschen Standorten besteht eine Maskenpflicht innerhalb der Gebäude. Den Kolleginnen und Kollegen werden hierfür täglich zwei Mund-Nase-Schutzmasken pro Person kostenlos zur Verfügung gestellt. Zudem besteht im Produktionsbereich die Pflicht, so genannte Kinexon SafeTags zu tragen, die das Einhalten des Sicherheitsabstands von 1,5 Metern überwachen und sicherstellen. Wir haben eine digitale Meldeplattform für Reiserückkehrer implementiert und bieten allen, die aus einem potenziellen Risikogebiet kommen, kostenlose Corona-Tests an. Darüber hinaus wurde z.B. in Dortmund im November 2020 in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz ein erstes eigenes Schnelltestzentrum für die Belegschaft in von Wilo angemieteten Räumlichkeiten eingerichtet.

Impfungen an Wilo-Standorten

Impfung bei Wilo

Am Standort Dortmund wurde mit der Impfung Anfang Juni begonnen.

Am Standort Dortmund wurde mit Beginn der Zuteilung von Vakzin an Betriebsärzte Anfang Juni mit der Impfung der Belegschaft begonnen. Hierfür wurden direkt neben dem eigenen Selbsttestzentrum zwei Impfstraßen eingerichtet. In nur zwei Wochen seit Inbetriebnahme der Impfstraße auf dem Wilopark konnten alle 570 „Impfwillige“ bei Wilo mit einem Erstimpfangebot versorgt werden. „Nicht erst seit Beginn der Pandemie hat die Gesundheit unserer Kolleginnen und Kollegen weltweit allerhöchste Priorität“, erklärt Oliver Hermes, Vorstandsvorsitzender und CEO der Wilo Gruppe. In diesem Sinne wurde auch frühzeitig die hausinterne Impfkampagne geplant. „Wir verfolgen seit jeher einen ‚Go-Ahead‘-Ansatz, zu dem auch die durch Vorstands-Initiative bereits im Dezember in die Wege geleitete Steuerung der Impfung gehört.“

International Fortschritte beim Impfstatus

Auch an den internationalen Wilo-Standorten sind große Fortschritte beim Impfstatus zu verzeichnen. „Nicht nur an den deutschen Wilo-Standorten in Dortmund, Hof und Oschersleben sind die Impfkampagnen angelaufen oder die freiwilligen Mitarbeitenden bereits erstgeimpft, sondern auch in Russland, China und Südkorea. In Indien ermöglichen wir über eine Kooperation mit lokalen Krankenhäusern die Impfung unserer Belegschaft“, so Oliver Hermes.

Insbesondere in Deutschland ist die „Rekordzeit“ beim Impffortschritt umso erstaunlicher, da anfänglich nicht mit einer Zuteilung von Impfstoff in größeren Mengen gerechnet werden konnte. In der Anfangsphase war die Rede von zwölf Impfdosen pro Unternehmen und Woche. In der Realität wurden in den vergangenen zwei Wochen im Schnitt 285 Dosen zur Verfügung gestellt, was dem 23-Fachen der ursprünglich angekündigten Menge entspricht.

Selbsttests geben Sicherheit

Testzentrum Dortmund

30 Testplätze hat Wilo zum Beispiel auf dem Wilopark in Dortmund installiert. Um die richtige Probenentnahme zu gewährleisten, wurden auch Uhren an jedem Platz aufgestellt.

Seit Ende März 2021 bietet Wilo nun an fünf Tagen in der Woche den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den deutschen Standorten kostenlose, freiwillige Corona-Selbsttests an. Hierfür wurde auf dem Wilopark in Dortmund in einem dafür freigezogenen Teil der Produktion ein eigenes Testzentrum mit insgesamt 30 Plätzen eingerichtet. Die Testung wird mit Hilfe einer eigenen, im Haus programmierten Software dokumentiert und kann so zweifelsfrei zugeordnet werden. Bis Ende April wurden so schon rund 7.000 Test durchgeführt. Die Tests tragen dazu bei, Infektionen frühzeitig zu erkennen und so eine Ausbreitung des Virus‘ zu verhindern. Die von der Wilo „Go-Ahead Task Force“ in Dortmund entwickelten Selbsttest-Konzepte sind grundsätzlich als Blaupause zu betrachten, die von den internationalen Wilo-Standorten dann entsprechend adaptiert und umgesetzt werden können.

Gesamtgesellschaftlicher Beitrag

Neben der Fürsorge um die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leistet der Technologiespezialist damit auch einen wichtigen gesamtgesellschaftlichen Beitrag. „Wir sind mit unserer Selbsttest-Kampagne ganz bewusst einen Schritt über die behördlichen Vorgaben hinaus gegangen. Wilo sorgt unter anderem dafür, dass systemrelevante Sektoren und kritische Infrastrukturen funktionsfähig bleiben“, erklärt Oliver Hermes, Vorstandsvorsitzender und CEO der Wilo Gruppe. Bereits vor der Einrichtung des Selbsttest-Zentrums führte Wilo in Zusammenarbeit mit dem DRK im Verdachtsfall Schnelltest bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie deren beruflichen Kontakten durch.

Negative Auswirkungen der Corona-Pandemie eindämmen

Im Rahmen der vorausschauenden Planung mit einem bewussten „Go Ahead“-Ansatz sind auch die nächsten Schritte zur Bekämpfung der Corona-Pandemie nahezu abgeschlossen: „Es liegen schon fertige Konzepte mit unseren Betriebsärzten vor, wie wir in kürzester Zeit die Wilo-Belegschaft voll durchimpfen könnten. Eine Kombination unserer bereits bestehenden Testinfrastruktur mit einer Impfinfrastruktur wäre also problemlos möglich. Hierfür müssen aber zunächst die Zulassungen für Betriebsärzte ausgeweitet werden und die Impfstoffe vorliegen“, erläutert Oliver Hermes. An zwei Standorten werden diese Konzepte bereits umgesetzt: Im bayerischen Hof bekamen kürzlich 107 Kolleginnen und Kollegen aufgrund einer Impfstoff-Sonderzuteilung ihre erste Impfung, im Werk im russischen Noginsk bei Moskau wurden die Produktionsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter ebenfalls bereits geimpft. „Wir sehen die Zuteilungen mit Impfstoff auch als eine Anerkennung bei der Belieferung systemrelevanter Infrastrukturen“, erklärt Oliver Hermes. „Wilo ist damit maßgeblich daran beteiligt, die Ausbreitung wie auch die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie im medizinischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Bereich einzudämmen.“

Go Ahead Task Force

Der Wilo-Solidaritätsfond

Der Wilo-Solidaritätsfond kommt insbesondere den Berufsgruppen in der Wilo Mitarbeiterschaft als Prämie zu Gute, die in der Corona-Krise besonderen Risiken ausgesetzt sind. Die Verteilung orientiert sich an objektiven Kriterien wie der Anzahl der Infektionen und Todesfälle in den jeweiligen Ländern auf nationaler Ebene sowie der Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die besonderen Risiken ausgesetzt waren. Aufgrund des hohen Einsatzes und der großen Motivation aller Beteiligten ist es uns bislang sehr gut gelungen, die Corona-Pandemie zu meistern und gleichzeitig unsere Kunden wie gewohnt erstklassig zu bedienen.