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10.03.2022

Hilfe für die Ukraine

Oliver Hermes, Vorstandsvorsitzender und CEO der Wilo Gruppe

Noch immer ist bei Wilo die Bestürzung über die unvorstellbare Gewalt, der Menschen mitten in Europa ausgesetzt sind, riesengroß.

Das Wichtigste ist die Sicherheit und das Leben der Menschen in der Ukraine. Darunter sind viele tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutscher Unternehmen und auch von Wilo: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie deren Familien in der Ukraine sind zum jetzigen Zeitpunkt wohlauf. Unser ukrainischer Geschäftsführer steht in ständigem Kontakt zu allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Wilo-Vorstand.

Inzwischen haben mehrere Wilo-Mitarbeitende sowie deren Familienmitglieder die Ukraine verlassen und sind in den Ländern Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Spanien und Tschechien angekommen.

Unsere Mitarbeitenden erhalten in unseren Wilo-Tochtergesellschaften in diesen und anderen Ländern ein Beschäftigungsangebot. Dies sichert nicht nur das Einkommen vor Ort, sondern bietet auch die schnellstmögliche soziale Integration über das lokale Wilo-Netzwerk.

Die zuständigen Kolleginnen und Kollegen aus dem Wilo Human Resources Management nehmen die Betroffenen in Empfang und helfen Ihnen dabei, die ersten Schritte in der neuen Umgebung zu erleichtern. Beispielsweise unterstützen sie bei Behördengängen, Arztbesuchen und Kontoeröffnungen oder bei der Suche nach Unterkünften. Es steht dabei außer Frage, dass die Wilo-Tochtergesellschaften in den jeweiligen Ländern die finanziellen Unterstützungs-leistungen übernehmen, bis öffentliche Gelder erhalten werden.

Insbesondere unsere Tochtergesellschaft Wilo Polen übernimmt eine große Verantwortung in der Koordinierung der humanitären Hilfeleistungen und zeigt sehr große Solidarität mit seinem Nachbarland und den ukrainischen Wilo-Mitarbeitenden und deren Familien.

Darüber hinaus macht es uns froh, dass viele Menschen in unserer Unternehmensgruppe bereits selbst aktiv sind und helfen, wo sie können. Unter anderem wurden bereits viele Sachspenden gesammelt und diese sollen jetzt so nah wie möglich an die Krisengebiete transportiert werden.

Auch die Wilo-Foundation unterstützt die kurzfristig ins Leben gerufene humanitäre Hilfsaktion der SOS-Kinderdörfer für Kinder, Jugendliche und Familien mit einer Spende. Neben der Unterstützung bei der Evakuierung und Unterbringung, soll eine Versorgung mit Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln und Medikamenten ermöglicht werden. Außerdem leisten die SOS-Kinderdörfer psychologische Soforthilfe, da viele Menschen unter Schock und massivem Stress stehen. Insbesondere will die Hilfsorganisation elternlose Kinder sowie Pflegefamilien und besonders bedürftige Familien unterstützen.

Unsere Sorge gilt aber auch der Wilo-Tochtergesellschaft und unseren Kolleginnen und Kollegen in Russland als Teil der Wilo-Familie. Bereits heute ist deutlich, dass die globalen und regionalen Lieferketten durcheinandergewirbelt werden. Die konkreten Sanktionsmaßnahmen sowie deren Dynamik und Folgen können wir noch nicht vollständig absehen. Wir stehen hier in ständigem Kontakt mit den jeweiligen zuständigen Behörden und Ministerien der betroffenen Länder.