Länder

Suchen Sie Ihren Landesauftritt?

Kontakt
Deutsch-Russisches_Jahr_Abschluss_2020

News

08.10.2020

Wilo unterstützt aktiv deutsch-russische Beziehungen

Deutsch-Russisches_Jahr_Abschluss_2020

Die parallelen Preisverleihungen in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Nationalen Universität für Wissenschaft und Technologie in Moskau wurden per Livestream in das jeweils andere Land übertragen. (Foto: DAAD / David Ausserhofer)

Die Wilo Gruppe setzt sich auf allen Ebenen für eine länderübergreifende Partnerschaft ein

Die Wilo Gruppe setzt sich für eine multilaterale Welt ein. Konkrete Beispiele und Belege hierfür gibt es einige: Der Vorstandvorsitzende und CEO der Wilo Gruppe, Oliver Hermes, unterzeichnete beispielweise gemeinsam mit über 1.200 Wirtschaftslenkern ein Bekenntnis der Vereinten Nationen zur verstärkten globalen Zusammenarbeit. „Als global agierendes Unternehmen sind wir uns stets der unbedingten Notwendigkeit einer grenzen- und generationenüberschreitenden Zusammenarbeit in internationalen Kooperationen bewusst, weil wir gewisse Herausforderungen wie den Klimawandel nur gemeinsam lösen können“, so Oliver Hermes.

Ganz konkret setzt sich Wilo seit vielen Jahren für die deutsch-russischen Beziehungen auf allen Ebenen ein – in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung.

„Wir sind deshalb besonders stolz, dass die German Russian Summer School (GRSS), das Kooperationsprojekt der Uralen Föderalen Universität Jekaterinburg (UrFU) und der Technischen Universität Dortmund (TU Dortmund) mit Wilo als Hauptsponsor, für die Förderung des internationalen, wissenschaftlichen Austauschs ausgezeichnet wurde“, sagt Oliver Hermes. Die Auszeichnung fand am 15. September 2020 im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Deutsch-Russischen Themenjahres der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018-2020 parallel in Berlin und Moskau statt.

Die GRSS wurde bereits zum zweiten Mal von der Wilo Gruppe unterstützt und gastierte im vergangenen Jahr in Dortmund.

„Diese Auszeichnung ist der Lohn für alle Beteiligten, die dem persönlichen, sozialen und kulturellen Austausch nach wie vor einen hohen Stellenwert beimessen und diesen fördern - gerade in diesen ökonomisch, politisch und nicht zuletzt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie angespannten Zeiten. Wir blicken deshalb mit großer Sorge auf die aktuellen Nachrichten rund um den Fall Nawalny, die das deutsch-russische Verhältnis stark belasten. Der Giftanschlag auf den russischen Oppositionspolitiker ist auf das Äußerste zu verurteilen. Die Hintergründe der Tat müssen aufgeklärt werden und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. In der Sache nicht zielführend sind jedoch die jüngst prominent platzierten medialen Aussagen Nawalnys bezüglich der deutsch-russischen Beziehungen und der Rolle unseres ehemaligen Regierungschefs Gerhard Schröder. Pauschale Vor-Verurteilungen und Beleidigungen gegenüber ehemaligen deutschen Politikern ohne jegliche Beweise, bringen uns nicht weiter und sind sicherlich kein Zeichen von Anstand und Respekt gegenüber dem gastgebenden Land. Wir sind überzeugt, dass Dialog, wissenschaftliche und wirtschaftliche Zusammenarbeit gerade dann besonders wichtig sind, wenn politische Differenzen dominieren“, erklärt Oliver Hermes.

Urkundenübergabe in Moskau und Berlin

Die feierliche Urkundenverleihung an die deutschen Preisträger fand zum Auftakt der Abschlusszeremonie des Deutsch-Russischen Themenjahres in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt. Die Ehrung der Gewinner in Berlin übernahmen Andreas Görgen, Leiter der Abteilung für Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt sowie Sergej Jurjewitsch Netschajew, Botschafter der Russischen Föderation. Das corona-bedingte, gegenseitige Livestreaming aus Berlin und Moskau und der interaktive Verlauf der Veranstaltung unterstrichen den gemeinsamen, einenden Charakter der deutsch-russischen wissenschaftlichen Zusammenarbeit.

Fortsetzung im kommenden Jahr in Jekaterinburg

Das Weiterbildungsformat der GRSS stellt eine nachhaltige Plattform für die Qualifizierung heranwachsender Fachkräfte im Bereich der Energiewirtschaft dar. Die bewährte Kooperation zwischen der UrFU und der TU Dortmund fördert den wissenschaftlichen und interkulturellen Austausch, stimuliert die gegenseitige Verständigung und ermöglicht die Vernetzung der beteiligten Projektpartner. Die German Russian Summer School wurde vor fünf Jahren als deutsch-russische Initiative von dem damaligen Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier ins Leben gerufen. 2019 fand die GRSS mit dem Titel „Smart Electricity and Engineering“ in Dortmund statt und wurde mit einem Berlin-Aufenthalt abgeschlossen, der die Besuche von EUREF-Campus und Schloss Bellevue beinhaltete. Die Durchführung der nächsten Summer School „Klimaschutz und neue Energiepartnerschaft zwischen Deutschland und Russland“ ist im kommenden Jahr in Jekaterinburg geplant.