Länder

Suchen Sie Ihren Landesauftritt?

Kontakt
European Union flags in front of the blurred European Parliament in Brussels, Belgium

We4Europe

Unser Bekenntnis zu Europa


Unternehmen und Millionen von Arbeitnehmern in Europa profitieren seit über einem halben Jahrhundert von Frieden, Freiheit und wirtschaftlichem Miteinander.

Für Frieden, für Freiheit und für Wohlstand

Das ist die Grundlage für unseren wirtschaftlichen Wohlstand und unsere Lebensqualität. Und diese Grundlage darf nicht gefährdet werden. Deshalb legen wir als international agierende Unternehmen ein gemeinsames Bekenntnis ab – zu einem offenen, zu einem vereinten, zu einem starken Europa!

Vor 60 Jahren wurde die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gegründet, ein Meilenstein für das wirtschaftliche und politische Zusammenwachsen Europas. Die Folgen von zwei Weltkriegen waren damals noch nicht beseitigt, unser Kontinent gezeichnet von Krieg und Leid. Heute ist das Europa, in dem wir leben, ein anderes, ein besseres.

Als größter Binnenmarkt der Welt ist Europa ein Schwergewicht im internationalen Handel. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf hat sich in den sechs Gründerstaaten der EWG inzwischen verdreifacht. Wir haben einen Grad an persönlichem Wohlstand und Freiheit erreicht, der direkt nach dem Ende des Krieges so nicht vorstellbar war.

Wir als international agierende Unternehmen sind uns einig: Europa bringt viele Vorteile. Jetzt ist der richtige Moment für uns, etwas zurückzugeben.

Politische und wirtschaftliche Integration haben sich von Beginn an gegenseitig unterstützt und verstärkt. Der gemeinsame Markt war nur der Ausgangspunkt einer immer stärkeren Verflechtung der Europäer: Waren und Dienstleistungen werden heute frei gehandelt, Grenzen und Sprachbarrieren jeden Tag selbstverständlich eingerissen. Hier begegnen sich Menschen. Hier wird Europa gelebt. Auch wenn diskutiert werden muss, welchen Themen sich die EU selbst widmen sollte und welche sie den Mitgliedsstaaten überlässt – anstatt immer nur über Bürokratie und Regulierung zu klagen, sollten wir wieder die Vorteile der Union in den Mittelpunkt stellen.

Dabei werden diese Vorteile der europäischen Integration oft als Normalität angesehen. Dass all dies nur durch enorme Anstrengungen entstanden ist, wird bisweilen verdrängt oder vergessen. Doch in unseren Unternehmen erleben wir Tag für Tag die vielen Vorteile Europas. Unsere Lebens- und Arbeitswelt ist eine internationale. Das wollen wir sichtbar herausstellen.

Wir stehen für die Zukunft Europas ein. Dieses Thema ist und bleibt daher wichtig für unsere kommunikative Agenda. Wir unterstützen die gesellschaftlichen Kräfte, die sich aktiv und konstruktiv für die Einheit Europas einsetzen. Und wir möchten die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dazu aufrufen, ein geeintes Europa weiter zu stärken und gemeinsam voranzubringen. Dazu möchten wir als international agierende Unternehmen unseren Teil beitragen.

Für Frieden, für Freiheit und für Wohlstand – für ein geeintes Europa!

15 gute Gründe für Europa: Warum die europäische Einheit einzigartig ist?

1. Mehr Geld in der Tasche

Dank des Binnenmarktes haben die EU-Bürger jedes Jahr mehr Geld in der Tasche. Die Dänen liegen mit 500 Euro jährlich an der Spitze. Die Deutschen kommen auf 450 Euro, die Niederländer auf 130 Euro. Und selbst die stark unter der Krise leidenden Griechen haben seit 1992 jedes Jahr mit 70 Euro Einkommensgewinn pro Bürger vom gemeinsamen Binnenmarkt profitiert.*

2. Neue Jobs

Dank des gemeinsamen Binnenmarktes sind in der EU seit 1990 3,6 Millionen neue Jobs entstanden, rund 936.000 in Deutschland, 389.000 in Großbritannien, 323.000 in Polen, 129.000 in der Tschechischen Republik und 92.000 in den Niederlanden. Die Gesamtzahl der neu geschaffenen Stellen entspricht in etwa der Einwohnerzahl von Essen, Manchester, Breslau, Prag und Amsterdam.*

3. Ausbau der Infrastruktur

Die EU saniert Straßen, sorgt für schnelles Internet und baut neue Kitas – und das in allen EU-Mitgliedstaaten. Über die Europäischen Struktur-, Investitions- und Kohäsionsfonds investiert die EU zwischen 2014 und 2020 rund 352 Milliarden Euro in die wirtschaftliche Entwicklung der Mitgliedsstaaten.*

4. Gemeinsamer Klima- und Umweltschutz

Nur über die Zusammenarbeit in der EU haben wir heute in allen 28 Mitgliedstaaten harte Klima- und Umweltschutzstandards verankert. Bis 2030 sollen erneuerbare Energien 27 Prozent der gesamten Energieerzeugung ausmachen und die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent sinken. Ohne den klaren Kurs der EU hätte sich die Welt nicht auf das Pariser Klimaabkommen mit seinen Klimazielen geeinigt.*

5. Arbeitnehmerschutz

Die EU schützt Arbeitnehmer. Sie wacht darüber, dass jeder Arbeitnehmer mindestens vier Wochen Urlaub nehmen kann. Die Höchstarbeitszeit ist auf 48 Stunden pro Woche begrenzt. Auch der Mutterschutz ist mit 14 Wochen Mindestdauer EU-weit garantiert.*

6. Freizügigkeit

Die EU erlaubt es jedem Unionsbürger, dort zu arbeiten, wo sie oder er es möchte. Abschlüsse aus Studium und Lehre werden grundsätzlich anerkannt. Und davon machen viele Europäer regen Gebrauch. Rund 14 Millionen EU-Bürger leben und arbeiten in einem anderen Mitgliedstaat.*

7. Chancengleichheit

Die EU sorgt für ein Mehr an Chancengleichheit. So ermöglicht z.B. das EU ERASMUS-Programm auch Kindern aus Haushalten mit kleinem Geldbeutel, einen Auslandsaufenthalt zu realisieren und ihre Karrierechancen zu verbessern. Von 2014 bis 2020 werden voraussichtlich 4 Millionen junge Europäer daran teilnehmen. Seit der Gründung 1987 haben schon über neun Millionen junge Menschen den Schritt ins Ausland gewagt.*

8. Gemeinsame Währung

Inzwischen kann man in 19 EU-Mitgliedstaaten mit dem Euro bezahlen. Lästiges Umrechnen und teure Wechselgebühren gehören der Vergangenheit an. Zusammen genommen betrug die durchschnittliche Inflationsrate von 2010 bis 2016 in dem Euroraum nur 1,26 Prozent und ist damit selbst in der Eurokrise erstaunlich stabil geblieben.*

9. Barrierefreies Reisen

Die EU macht Urlaubsreisen innerhalb Europas kostengünstiger. Ab Juni dieses Jahres entfallen in allen 28 Mitgliedsstaaten die Zusatzkosten für die Handynutzung im EU-Ausland. Auch ein Urlaubsunfall treibt keinen mehr in den Ruin. Die eigene Krankenkasse kommt in der gesamten EU dafür auf.*

10. Günstige Flugreisen

Dank der EU sind Flugreisen heute nicht mehr nur einer Elite vorbehalten. Mit der von der EU erkämpften Liberalisierung der Luftfahrtbranche sind die Ticketpreise dramatisch gefallen – allein zwischen 1992 und 2000 um 41 Prozent. Laut dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt zahlen Passagiere durchschnittlich zwischen 64 und 107 Euro für ein Flugticket. Dadurch können auch Familien mit kleinem Geldbeutel heute ihren Traum vom Urlaub im Süden wahrmachen.*

11. Schengener Abkommen

In Europa verreisen ohne kilometerlange Staus an den innereuropäischen Grenzen und ohne den Pass vorzuzeigen – das können die EU-Bürger dank des Schengener Abkommens von 1985.*

12. Datenschutz

Die EU schützt ihre Bürger vor datenhungrigen Konzernen. Mit der Datenschutz-Grundverordnung soll es ab 2018 EU-Bürgern leichter gemacht werden, ihre persönlichen Daten zu schützen und Auskunft über gespeicherte Daten zu erhalten.*

13. Sicheres Einkaufen im Internet

Europa macht den Einkauf im Internet sicherer. Anbieter müssen den Kunden auf anfallende Kosten hinweisen. Die Kundenhotline muss zum Grundtarif erreichbar sein, den Kostenfallen am Telefon wurde damit endlich ein Riegel vorgeschoben. Und liefert der Verkäufer nicht innerhalb von 30 Tagen, kann der Kunde anschließend vom Vertrag zurücktreten.*

14. Wirtschaftliche Dynamik

Seit 1957 hat sich das reale BIP pro Kopf der sechs Gründerländer des Binnenmarktes, darunter die Bundesrepublik und die Niederlande, mehr als verdreifacht – das liegt primär an der wirtschaftlichen Dynamik des europäischen Binnenmarktes. Die Wirtschaftsleistung der EU ist dank der wirtschaftlichen Integration jedes Jahr um 1,7% höher, was ungefähr 250 Milliarden Euro pro Jahr entspricht.*

15. Frieden

Und nicht zuletzt – die EU sorgt seit sechs Jahrzehnten für Frieden auf unserem Kontinent. Es klingt selbstverständlich, ist es aber nicht: Die große Mehrheit der EU-Bürger hat nie einen Krieg im eigenen Land erlebt. Das ist ein Privileg, das wir nicht hoch genug einschätzen können. Vor 1945 hat fast jede Generation unter bewaffneten Konflikten gelitten. Sorgen wir dafür, dass die längste Friedensphase der europäischen Geschichte nicht durch Leichtsinn und Egoismus zu Ende geht.