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Anlagenkennlinie

Der innere Rohrreibungswiderstand führt zu einem Druckverlust des geförderten Mediums entsprechend der gesamten Länge. Der Druckverlust ist außerdem abhängig von der Temperatur des strömenden Mediums, seiner Viskosität,der Strömungsgeschwindigkeit, den Armaturen, den Aggregaten und dem Rohrreibungswiderstand, bestehend aus Rohrdurchmesser, Rohrrauigkeit und Rohrlänge. Er wird in einer Anlagenkennlinie dargestellt. Dafür wird das gleiche Diagramm wie für die Pumpenkennlinie verwendet.

Proportionalgesetz: Änderung der Drehzahl

Eine Verdoppelung der Drehzahl ergibt:

Förderstrom Q = zweifachen Wert

Förderhöhe H = vierfachen Wert

Leistungsbedarf P = achtfachen Wert

  • Der Volumenstrom ist proportional der Drehzahl
  • Der Druck ist proportional dem Quadrat der Drehzahl
  • Der Leistungsbedarf ist proportional der 3.Potenz der Drehzahl

Der Kennlinienverlauf zeigt folgende Zusammenhänge: Die Ursachen des Rohrreibungswiderstands sind die Reibungen desWassers an den Rohrwandungen, die Reibungen derWassertropfen untereinander und die Umlenkungen in den Formteilen. Bei einer Veränderung des Förderstromes, z. B. durch Öffnen und Schließen der Thermostatventile, verändert sich auch dieWassergeschwindigkeit und damit der Rohrreibungswiderstand. Da der unveränderte Rohrquerschnitt wie eine durchströmte Fläche zu betrachten ist, verändert sich der Widerstand quadratisch. Zeichnerisch entsteht deshalb daraus die Form einer Parabel.

Erkenntnis

Wird der Förderstrom im Rohrnetz halbiert, so sinkt die Förderhöhe auf ein Viertel. Verdoppelt sich der Förderstrom, so erhöht sich die Förderhöhe auf das Vierfache. Als Beispiel soll der Auslauf vonWasser aus einem Zapfventil dienen. Bei einem Vordruck von 2 bar, das entspricht einer Pumpenförderhöhe von ca. 20 m, fließt aus einem Zapfventil DN½ ein Förderstrom von 2 m³/h. Zur Verdopplung des Förderstromes muss der Vordruck von 2 auf 8 bar erhöht werden.