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Pumpenförderung: Mehr Nachhaltigkeit mit Wilo-Pumpentechnologie

Die Energiekosten steigen – und damit auch die Anforderungen an Unternehmen und Kommunen, Ihre Anlagen energieeffizient zu betreiben. Der Austausch noch funktionierender, aber ineffizienter Pumpen gegen hocheffiziente Pumpentechnologie können den Strombedarf dieser Anlagen enorm reduzieren.

Dank der Pumpenförderung wird der proaktive Pumpentausch nun auch staatlich bezuschusst: Bei einem vorzeitigen Austausch alter Heizungs- und Zirkulationspumpen gegen Hocheffizienzpumpen erhalten Betreiber jetzt bis zu 30 Prozent des Netto-Handwerkerrechnungsbetrages (auf Pumpe und Installation) zurück!

Wilo unterstützt als Hersteller von Pumpen und Pumpensystemen diese staatliche Förderung, die auf Basis der Initiative „Deutschland macht’s effizient“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie entstanden ist.



Rechenbeispiel Wilo-Energy Solutions
  • Hätten Sie es gewusst? Pumpen sind für ca. 10 % des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich. Zwei Drittel aller Betreiber haben allein im Bereich Gebäudemanagement noch veraltete Pumpentechnologie im Einsatz, die mehr Energie verbraucht als nötig

  • Allein durch die Umrüstung von alten Heizungspumpen auf hocheffiziente Wilo-Technologie können Betreiber jährlich bis zu 90 Prozent an Pumpenantriebsenergie einsparen und so die Stromkosten im Gebäude deutlich senken.
  • Eine Investition, die sich schnell auszahlt: Je nach Pumpenanzahl und Verbrauchgewohnheiten, beträgt die Amortisationszeit gerade einmal zwischen zwei und fünf Jahren.
  • Moderne Pumpentechnologie spart nicht nur Energie: Anlagen auf dem neuesten Stand der Technik tragen auch dazu bei, das Ausfallrisiko und die Wartungskosten Ihrer Anlagen deutlich zu reduzieren.


Energieefffizienz

Auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sieht große Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz im vorzeitigen Pumpentausch. So sollen in den kommenden Jahren 1,8 Millionen Tonnen an CO2-Emissionen vermieden werden.

Bis zu 25.000 Euro

Deshalb wird der vorzeitige Pumpentausch und die Durchführung des hydraulischen Abgleiches über die Pumpenförderung nun staatlich bezuschusst. Um 30 Prozent des Netto-Betrags der Handwerkerrechnung auf Pumpen und Installation. Bis zu 25.000 Euro pro Maßnahme.

Sofort profitieren

Dank der Pumpenförderung profitieren Sie also nicht nur durch die Kosteneinsparungen durch den geringeren Energie- und Stromverbrauch. Auch die Kosten der Anschaffung und Installation werden deutlich reduziert.


So funktioniert das Antragsverfahren


Checkliste als PDF



Deutschland machts effizient.


Häufig gestellte Fragen (FAQs)

In welchem Zeitraum kann ich die Pumpenförderung beantragen?

Die Pumpenförderung startet am 1. August 2016, die Laufzeit ist bis 2020 geplant.

Mein Unternehmen baut gerade ein neues Verwaltungsgebäude. Kann ich die Pumpenförderung für die Installation der neuen Anlagen, in denen Hocheffizienzpumpen verbaut werden, beantragen?

Nein, das ist nicht möglich. Die Pumpenförderung kann nur für Modernisierung bestehender Heizungssysteme beantragt werden, die mindestens zwei Jahre alt sind.

Können Contractoren (die also Besitzer der Anlage, nicht aber des Gebäudes sind) die Pumpenförderung beantragen und direkt von ihr profitieren?

Ja, auch Contractoren sind berechtigt, eine Förderung zu beantragen. Wenn sowohl der Contractor als auch der Kunde einen Teil der Heizungsanlage besitzen, muss der Antragsteller auch der Rechnungsempfänger sein.

Gibt es eine Kostenbegrenzung bei der Förderung?

Bei Antragsstellung werden privaten Endkunden und gewerblichen/kommunalen Berteibern bis zu 30 Prozent des Netto-Betrags der Handwerkerrechnung erstattet. Dazu gehören sowohl die Kosten der eingebauten Pumpe als auch die Handwerkerleistung im Rahmen des vorgenommenen Pumpentausches. Der Förderhöchstbetragt liegt hierbei bei 25.000 Euro.

Mein Unternehmen erhält Zuschüsse über die „De-minimis“ Förderung. Was müssen wir beachten?

Unternehmen müssen bei der Beantragung der Pumpenförderung eine De-minimis-Erklärung über gewährte De-minimis-Beihilfen einreichen. Sollte Ihr Unternehmen Zuschüsse im Rahmen des „De-minimis“ Förderprogrammes des Bundesamtes für Güterverkehr erhalten, darf der Betrag, den Sie über die Pumpenförderung erhalten, nicht mehr als nach „De-minimis“-Verordnung zulässig betragen. In diesem Fall müssen Sie Ihrem Antrag deshalb auch eine Erklärung über gewährte De-minimis-Beihilfen beifügen. Hat Ihr Unternehmen im laufenden Jahr sowie den vorausgegangenen zwei Steuerjahren „De-minimis“-Beihilfen in einem Gesamtumfang von 200.000 Euro oder mehr (als Unternehmen im Straßentransportsektors von 100.000 Euro) erhalten, sind Sie nicht berechtigt, die Pumpenförderung zu beantragen. Weitere Informationen zu „De-minimis“ finden Sie auf der Website des Bundesamtes für Güterverkehr.

Fallen auch Pumpen für Kälte- und Klimaanlagen unter die Förderung?

Die Pumpenförderung bezieht sich auf Umwälz- und Warmwasserzirkulationspumpen. Darunter fallen sowohl Nass- als auch Trockenläuferpumpen. Kälte- und Klimaanlagen werden nicht gefördert.

Mein Unternehmen befindet sich gerade in einem Insolvenzverfahren. Können wir die Pumpenförderung beantragen?

Nein. Antragsteller, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist, sind nicht Antragsberechtigt.

Wir haben für unser Gebäude (z.B. ein Hotel, Krankenhaus oder Industriegebäude) eigene Fachhandwerker, die den Einbau der förderfähigen Hocheffizienzpumpen durchführen. Können wir auch die Förderung beantragen, wenn der Einbau nicht von einem externen SHK-Fachbetrieb durchgeführt wurde?

In diesem speziellen Fall ist es laut BAFA möglich, einen Zuschuss auf die Materialkosten (also z.B. die Kosten für die Hocheffizienzpumpe) zu beantragen. Dafür muss das Unternehmen dem Förderantrag als Beleg die Rechnung des Fachgroßhandels beifügen. Die Kosten des Arbeitsaufwandes, die dem Unternehmen über seine eigene Firma entstehen, werden allerdings nicht anerkannt (also z.B. der Lohn des angestellten Fachhandwerkers).

Ist ein Generalmieter, der nicht Eigentümer des Gebäudes ist, aber für die Instandhaltung sämtlicher Anlagen im Gebäude (also auch der Heizungsanlagen) verantwortlich ist, berechtigt, die Pumpenförderung zu beantragen?

Nein, antragsberechtigt ist nur der Eigentümer der Heizungsanlage.

Werden im Rahmen des hydraulischen Abgleiches auch weiterführende Anschaffungen und Installationen gefördert?

Ja. Folgende Anschaffungen werden seit dem 01.08.2016 in Verbindung mit dem hydraulischen Abgleich gefördert, wenn sie von einem SHK-Profi durchgeführt wurden: voreinstellbare Thermostatventile, Einzelraumtemperaturregler, Strangventile, Technik zur Volumenstromregelung, separate Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik und Benutzerinterfaces und Pufferspeicher.

Muss ich bei der Beantragung der Förderung einen Nachweis erbringen, wie alt meine Pumpe ist, die ich austauschen lassen möchte?

Nein, das ist laut BAFA nicht notwendig.

Wird die Befüllung der Heizungsanlage mit aufbereitetem Wasser nach VDI2035 im Zuge des Pumpentausches gefördert?

Das BAFA geht davon aus, dass das komplette Entleeren der Heizungsanlage bei einem Austausch der Pumpe nicht zwingend erforderlich ist, daher wird dies nicht gefördert.

Wird der Einbau eines Magnetitabscheiders gefördert?

Nein, das wird grundsätzlich nicht gefördert.

Sind auch Pumpen förderfähig, die genutzt werden, um Heizwärme von einem Gebäude in ein anderes zu übertragen?

Ja, auch solche Pumpen werden staatlich bezuschusst.