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Geschlossenes Heizungssystem

Geschlossenes Heizungssystem

Während es sich bei einem Wasserfördersystem um ein offenes System mit freiem Auslauf (z. B. Zapfstelle in Form eines Wasserhahns) handelt, ist eine Heizungsanlage ein in sich geschlossenes System.

Noch einfacher ist das Prinzip zu verstehen, wenn man sich vorstellt, dass das Heizungswasser in den Rohrleitungen einfach nur in Bewegung gehalten bzw. umgewälzt wird.

Das Heizungssystem lässt sich in folgende Anlagenteile unterteilen:

  • Wärmeerzeuger
  • Wärmetransport- und Verteilungssystem
  • Membranausdehnungsgefäß zur Druckhaltung und Druckregelung
  • Wärmeverbraucher
  • Regeleinrichtung und
  • Sicherheitsventil

Unter Wärmeerzeuger sind hier Heizkessel u. a. mit Gas-, Öl- oder Feststoffbefeuerung sowie Umlauf-Wasserheizer zu verstehen. Dazu gehören auch Elektrospeicherheizungen mit zentraler Wassererwärmung, Fernwärmeübergabestationen und Wärmepumpen.

Das Wärmetransport- und -verteilungssystem umfasst sämtliche Rohrleitungen, Verteiler- und Sammlerstationen und natürlich die Umwälzpumpe. Die Pumpenleistung ist in einer Heizungsanlage nur auf die Überwindung der gesamten Widerstände der Anlage auszulegen. Die Gebäudehöhe wird nicht berücksichtigt, denn das Wasser, welches durch die Pumpe in die Vorlaufleitung gedrückt wird, schiebt das Wasser in der Rücklaufleitung zum Kessel zurück.

Das Membranausdehnungsgefäß ist für den Ausgleich des sich ändernden Wasservolumens in der Heizungsanlage, in Abhängigkeit von den Betriebstemperaturen, bei gleichzeitiger stabiler Druckhaltung zuständig.

Wärmeverbraucher sind die Heizflächen in den zu beheizenden Räumen (Radiatoren, Konvektoren, Flächenheizungen usw.). Wärmeenergie fließt von Punkten höherer Temperatur zu Punkten niedrigerer Temperatur, und zwar umso schneller, je größer der Temperaturunterschied ist.

Diese Übertragung erfolgt durch drei unterschiedliche physikalische Vorgänge:

  • Wärmeleitung,
  • Konvektion, d. h. Luftauftrieb
  • Wärmestrahlung

Ohne eine gute Regelung wird heute kein technisches Problem mehr gelöst. So ist es selbstverständlich, dass sich Regeleinrichtungen auch in jeder Heizungsanlage befinden. Am einfachsten sind darunter die Thermostatventile für die Konstanthaltung der Raumtemperatur zu verstehen.

Aber auch in den Heizkesseln, in Mischern und natürlich in Pumpen befinden sich inzwischen hoch entwickelte mechanische, elektrische und elektronische Regler.