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Madita Brauer – das ist die #frauimhandwerk

14.10.2019 | #frauimhandwerk

Gestatten? Das ist Madita Brauer! Sie ist das Gesicht der Wilo-Themenreihe #frauimhandwerk. Eine Vorstellung.

Bis vor kurzem sah das Leben von Madita Brauer anders aus als heute. Ganz anders. Es bestand aus Meetings und Kundengesprächen, aus Geld und aus Zahlen. Denn bis Anfang 2018 war Madita Brauer Auszubildende zur Bankkauffrau. Hosenanzug - statt Blaumann.

Dass das einmal ihr Leben war, kann sich Madita heute selbst nicht mehr vorstellen. „Das reine Büroleben hat mir keinen Spaß mehr gemacht. Ich bin gerne am Ort des Geschehens – packe mit an!" Dank ihrer trialen Ausbildung kann sie genau das jetzt umsetzen: Madita macht eine Lehre zur Anlagenmechanikerin für Heizungs-, Sanitär-, Klima- und Lüftungstechnik, anschließend einen Meistertitel, studiert parallel im Studiengang Bachelor of Arts Handwerksmanagement – und all das in einer Ausbildung.

Das heißt: Madita geht auf den Bau, installiert Bäder, verlegt Leitungen, kümmert sich um den verstopften Abfluss. Und wenn sie nicht gerade in Handwerksmontur unterwegs ist, sitzt die 22-Jährige am Schreibtisch, liest, lernt und studiert. Arbeit und Studium unter einen Hut zu bekommen, ist ziemlich zeitintensiv – bleibt da genug Freizeit?

„Sich einen täglichen Rückzugsort vom Alltag zu schaffen, ist extrem wichtig“

Madita findet Auszeit bei ihrem Pferd. Raus in die Natur! Besonders verliebt ist sie in die Niederlande: „Am Strand mit Hund und Freunden kann ich abschalten.“ Aber auch die Zeit bei ihrer Familie lässt sie zur Ruhe kommen. „Sich einen täglichen Rückzugsort vom Alltag zu schaffen, ist extrem wichtig. Sonst dreht man ja durch!“

Und wie geht es nach der Ausbildung weiter? „Pilgern!“, Maditas Augen leuchten. Nach ihrem Gesellenbrief möchte sie in ihren Semesterferien den Küstenteil des Jakobwegs gehen. „Sich in der Natur verlieren, den Kopf ausschalten und einfach mal durchatmen. Ich denke, das bringt Licht ins Dunkel.“ Danach steht der Meisterbrief an.

Dass Madita ihre Ausbildung in der Stephan Brauer GmbH, der Firma ihres Vaters, absolviert, kommt nicht von ungefähr. „So lerne ich das Unternehmen von der Pike auf kennen. Langfristig gesehen plane ich, die Firma meines Vaters zu übernehmen“, sagt sie. Eine junge Frau auf der Überholspur im Handwerk – wir freuen uns, sie in den nächsten Wochen auf ihrer Reise begleiten zu dürfen!

Dieser Artikel ist Teil unserer Themenreihe #frauimhandwerk. Alle Beiträge finden Sie demnächst in unserem Wilo.de-Blog und auf wilo.de/frauimhandwerk.

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