Kontakt

0231 4102 7070

Montag - Donnerstag: 7-18 Uhr
Freitag: 7-17 Uhr

0231 4102 7080

Montag - Donnerstag: 8-18 Uhr
Freitag: 8-17 Uhr

Pumpenkennlinien

Die Druckerhöhung in der Pumpe wird als Förderhöhe bezeichnet.

Definition der Förderhöhe

Die Förderhöhe einer Pumpe H ist die von der Pumpe auf die Förderflüssigkeit übertragene nutzbare mechanische Arbeit, bezogen auf die Gewichtskraft der geförderten Flüssigkeit bei der örtlichen Fallbeschleunigung.

Dabei sind die in der Pumpe erzeugte Druckerhöhung und der durch die Pumpe fließende Förderstrom voneinander abhängig. Diese Abhängigkeit wird in einem Diagramm als Pumpenkennlinie dargestellt. Auf der senkrechten Achse, der Ordinate, wird die Förderhöhe H der Pumpe in Metern [m] aufgetragen. Andere Achsenskalierungen sind möglich.

Dabei gelten folgende Umrechnungswerte:

10m= 1 bar = 100.000 Pa = 100 kPa

Der Kennlinienverlauf zeigt folgende Zusammenhänge:

Die elektrische Antriebsenergie wird (unter Berücksichtigung des Gesamtwirkungsgrades) in der Pumpe in die hydraulischen Energieformen Druckerhöhung und Bewegung umgesetzt. Läuft die Pumpe gegen ein geschlossenes Ventil, so entsteht der maximale Pumpendruck.

Man spricht von der Nullförderhöhe H0 der Pumpe. Wird das Ventil langsam geöffnet, beginnt das Fördermedium zu strömen. Dadurch wird ein Teil der Antriebsenergie in Bewegungsenergie umgesetzt. Der ursprüngliche Druck kann dann nicht mehr gehalten werden. Die Pumpenkennlinie erhält einen abfallenden Verlauf.

Theoretisch wird der Schnittpunkt der Pumpenkennlinie mit der Volumenstromachse erreicht, wenn das Wasser nur noch Bewegungsenergie enthält und kein Druck mehr aufgebaut wird. Da ein Rohrleitungssystem aber immer einen inneren Widerstand hat, enden die realen Pumpenkennlinien vor dem Erreichen der Förderstromachse.

Dabei ergeben sich je nach Steilheit und Betriebspunktänderung unterschiedliche Förderstrom- und Druckänderungen:

  • flach verlaufende Kennlinie – größere Förderstromänderung, aber kleine Druckänderung
  • steil verlaufende Kennlinie – kleinere Förderstromänderung, aber große Druckänderung