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Warum Online-Marketing für Handwerker wichtig ist

26.07.2019 | Berufsalltag

Wie sucht der private Auftraggeber heutzutage nach einem geeigneten Fachhandwerker? Auf jeden Fall muss es schnell gehen und vor allem unkompliziert. Oft fragt er im Bekanntenkreis und bittet um Empfehlungen. Doch spätestens danach kommt das Internet ins Spiel.

Laut einer repräsentativen Studie des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) nutzen über 55 Prozent der Deutschen regelmäßig das Internet zur Informations-beschaffung. Nach den 14- bis 29-Jährigen, von denen 80 Prozent das Internet nutzen, um sich zu informieren, bilden die 30- bis 49-Jährigen mit 70 Prozent die zweitgrößte Gruppe. Ein paar Klicks und eine Anfrage bei Suchmaschinen reichen aus, damit der Nutzer findet, was er sucht. Auch Empfehlungen von Freunden werden schnell einmal „gegoogelt“. Wer dort als Fachhandwerker nicht gefunden wird, läuft Gefahr, dass der Auftrag an ihm vorbeigeht.

Daher kann sich kein Handwerksbetrieb der stetig steigenden Bedeutung des Internets als Marketinginstrument entziehen. Ein gut strukturierter Online-Auftritt, mit einer Mixtur aus informativer Homepage und sozialen Netzwerken (Social Media), gehört mittlerweile zum Marketing-Pflichtprogramm eines jeden SHK-Betriebs, der auch künftig wettbewerbsfähig sein will.

In 30 Minuten zum eigenen Webauftritt

Da sich nicht nur potenzielle, sondern auch Stammkunden im Internet über Handwerksbetriebe und ihr Leistungsangebot informieren, sollte Wert auf einen professionellen und ansprechend gestalteten Webauftritt gelegt werden. Inzwischen gibt es Dienstleister, die sich auf die SHK-Branche spezialisiert haben und Baukästen für eine Homepage oder gleich die komplette professionelle Erstellung von Webseiten anbieten.

Für Innungsmitglieder hält der ZVSHK sogar einen kostenlosen Webbaukasten bereit. Mit seinen spezifischen Inhalten passt er sich ganz an die Bedürfnisse und Besonderheiten des SHK-Handwerks an. In fünf Schritten und 30 Minuten kann die eigene Webseite fertig sein. Als Vorbereitung sollte das Firmenlogo und Bildmaterial in digitaler Form bereitgelegt werden. So können Betriebe ihre Arbeiten, beispielsweise besonders gelungene Badsanierungen, präsentieren. Liegen alle Materialien vor, kann es losgehen: Daten überprüfen, Layout wählen, Logo hochladen, Menüpunkte wählen und festlegen, Texte und Bilder auswählen und einstellen - fertig.

Empfehlungen per Facebook & Co

Eine Studie der Querschiesser Unternehmensberatung belegt, dass über 80 Prozent der Interessenten zuerst die Verwandten und Freunde um Rat fragen, wenn sie einen SHK-Betrieb suchen. Heute geschieht dies häufig über soziale Netzwerke. Damit bekommt die bewährte Mundpropaganda eine neue Dimension. Facebook ist in diesem Bereich wohl die bekannteste Plattform, die sich mit steigenden Zahlen geschäftlicher und privater Nutzer immer mehr verbreitet. Mit der Erstellung einer eigenen Unternehmensseite kann der SHK-Betrieb den direkten Dialog mit seinen Zielgruppen verstärken.

Neben Facebook sind auch andere Social Media-Plattformen, wie Instagram oder Xing, beliebte Marketingtools. Insbesondere die Business-Plattform Xing bietet die Möglichkeit, sich als Fachbetrieb zu positionieren und ein Netzwerk aus Geschäftskontakten sowie potenziellen Kunden zu schaffen. Auch hier lassen sich Unternehmensseiten erstellen, allerdings ist es zunächst Voraussetzung, mit einem persönlichen Profil auf der Plattform vertreten zu sein.

Webseite + soziales Netzwerk = Kommunikative Basis für Erfolg

Unternehmen müssen Zeit in die regelmäßige Pflege der Homepage und die Nutzung von Social Media investieren. Fehlerhafte oder veraltete Online-Profile helfen weder dem Betrieb noch dem Nutzer – sie können sogar kontraproduktiv sein. Gut gepflegt, leistet der Internetauftritt aber einen erheblichen Beitrag zur Verkaufsförderung. Sicher ist, dass jeder Betrieb, der sich heute bereits entsprechend aufstellt, einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen Mitbewerbern im Markt genießt.