Kontakt

0371 49502 500

Montag bis Donnerstag: 8 bis 17 Uhr
Freitag: 8 bis 14 Uhr

0371 49502 570

Montag bis Donnerstag: 8 bis 17 Uhr
Freitag: 8 bis 14 Uhr

Löschwassereinspeisung durch Feuerwehr-Fremdwassereinspeisung

Im Regelwerk der DIN EN 12845 ist bislang die Forderung nach einer Notstromversorgung nicht eindeutig geregelt. Praktisch hat sich in Deutschland durchgesetzt, dass bei OH-Risiko und einer Anlagengröße mit weniger als 5000 Sprinklern auf eine Notstromversorgung verzichtet werden kann. Im Besonderen bei der kombinierten Wasserversorgung kann in Abstimmung mit der Brandschutzbehörde objektbezogen eine Notstromversorgung durch eine Fremdwassereinspeisung der Feuerwehr entfallen.

Fremdwassereinspeisungen in Betriebswasseranlagen, welche in Verbindung zum Trinkwassernetz stehen, sind nach Gesetzgebung¹ ausschließlich über eine Trinkwasser-Trennstation mit „Freiem Auslauf“ abzusichern.

Die Zusatzausstattung Löschwassereinspeisung gewährt über die Einspeisearmaturengruppe von WILO IndustrieSysteme eine sichere externe Löschwasserzuführung und automatischer Entleerung.

Beispiel kombinierte Wasserversorgung mit OH-Risiko bis 5.000 Sprinkler
Trinkwasser-Trennstation Serie 300 der C-Klasse

  • LH – OH bis 5000 Sprinkler: Einfache Energieversorgung
  • LH – OH ab 5000 Sprinkler: Doppelte Energieversorgung
  • HH: Doppelte Energieversorgung

¹ Trinkwasserverordnung (TrinkwV), DIN EN 1717, DIN 1988

Löschwassereinspeisung für Feuerwehr in Nassleitungen nach DIN 14462 mit automatischer Entleerung

Unterputzschrank

  • Einspeiseschrank DIN 14461 mit Feuerwehrschloss DIN 14925 und Schlauch- sowie Blindkupplung, einschließlich Armaturenstrecke zur Montage im Gebäude mit Rückschlagventil und automatischer Entleerung
  • B-Kupplung mit Übergang auf 2" IG aus Aluminium zur Montage im Unterputzschrank B x H x T 400 mm x 500 mm x 180 mm
  • Stahlblech verzinkt, pulverbeschichtet RAL 3001, mögliche Anschlussposition oben oder unten
  • Armaturenstrecke mit Rückschlagventil zur automatischen, hydraulischen Entleerung, min. statischer Druck 0,3 bar

Aufputzschrank

  • Einspeiseschrank DIN 14461 mit Feuerwehrschloss DIN 14925 und Schlauch- sowie Blindkupplung, einschließlich Armaturenstrecke zur Montage im Gebäude mit Rückschlagventil und automatischer Entleerung
  • B-Kupplung mit Übergang auf 2" IG aus Aluminium zur Montage im Unterputzschrank B x H x T 400 mm x 500 mm x 180 mm
  • Stahlblech verzinkt, pulverbeschichtet RAL 3001, mögliche Anschlussposition oben oder unten
  • Armaturenstrecke mit Rückschlagventil zur automatischen, hydraulischen Entleerung, min. statischer Druck 0,3 bar

Löschwassereinspeisung ohne Schrank, mit Anschluss unten

Einspeiseschrank mit Anschluss oben

Löschwassereinspeisung für die Feuerwehr

Forderung aus DIN 14462

Die DIN 14462 fordert seit 2012, unabhängig von einer vorhandenen Sicherheitsstromversorgung für alle Löschwasseranlagen mit integrierten Pumpen, eine Einspeisemöglichkeit nach DIN 14461-2 durch die Feuerwehr. Zur sicheren Funktion ist diese dauerhaft für die Feuerwehr frostsicher zu halten. Fremdwassereinspeisungen in Betriebswasseranlagen, welche in Verbindung zum Trinkwassernetz stehen, sind nach Gesetzgebung (TrinkwV, DIN EN 1717, DIN 1988) ausschließlich über eine Trinkwasser-Trennstation mit „Freiem Auslauf“ abzusichern.
Die Zusatzausstattung Löschwassereinspeisung gewährt über die Einspeisearmaturengruppe von WILO IndustrieSysteme eine sichere externe Löschwasserzuführung und automatische Entleerung.


Alle Angaben sowie Abbildungen unverbindlich, vorbehaltlich Änderungen.