Wilo-GEP Mobile

Sichere öffentliche Wasserversorgung bei zeitlich begrenzten Anschlüssen

Um Sicherheit und Stabilität hinsichtlich der Trinkwasserhygiene auch bei zeitlich begrenzten Wasseranschlüssen zu realisieren, stehen den Wasserversorgungsbetrieben und Anschlussnehmern mobile Trinkwasser-Trennstationen zur Verfügung.

WILO IndustrieSysteme stellt eine kompakte und wetterfeste Anlage mit Freiem Auslauf und Druckerhöhung in Edelstahl [9] nach DVGW-Arbeitsblatt W 408 Punkt 5.5 [4] sowie DIN 1988 Teil 500 [5] bzw. 600 [6] vor.

Trinkwasserhygiene mit mobiler Trinkwasser-Trennstation

Wasserversorgung

  • Baustellenwasserversorgung
  • Wasserversorgung von Volksfesten
  • Löschwasserversorgung
  • Automatische Spülung von Netzen

Abwasserentsorgung

  • Automatische Spülung für öffentliche Kanalsysteme [10]
  • Reinigungsanschlüsse

Hygieneämter

  • Schnelle Reaktion bei Maßnahmen nach Trinkwasserverordnung möglich

Bundesweit einheitlicher Mietpreis

Gesetzliche Anzeigepflicht

Mit der gesetzlichen Pflicht [1], auch vorübergehende Trinkwasseranschlüsse beim örtlichen Gesundheitsamt schriftlich vier Wochen vor Errichtung sowie bei Inbetriebnahme und Stilllegung anzuzeigen, kommt der Gesetzgeber der hygienischen Präsenz des Themas nach.

Bestimmungsgemäßer Betrieb Wasserentnahme aus Standrohr oder Hydrant

Besonders bei zeitlich begrenzten Anschlüssen, wie bei Volksfesten oder zur Bauwasserversorgung, ist der Aufbau der Wasserverteilung mit der Verwendung von DVGW-zertifizierten Bauteilen und geeigneten Einzelabsicherungen komplex und die Sicherstellung des bestimmungsgemäßen Betriebes schwierig. Die Anforderungen der DIN 2001-2 und des DVGW-Arbeitsblattes W 408 [4] sind einzuhalten.

Kann der bestimmungsgemäße Betrieb über den gesamten Zeitraum des Anschlusses vom Unternehmer oder sonstigen Inhaber der Wasserversorgungsanlage nicht sichergestellt werden, richtet sich gemäß dem genannten Normenwerk [2], [3] und Arbeitsblatt [4] die Art der Sicherungseinrichtung am Übergabepunkt zur öffentlichen Trinkwasserversorgung nach der maximal zu erwartenden Gefährdung entsprechend der DIN EN 1717 [2].

Bei einer Wasserverteilungsanlage, die nicht den Anforderungen der DIN 2001-2 entspricht, ist mindestens ein Systemtrenner BA am Hydranten oder Standrohr vorzusehen.

Durch Leitungserwärmung, Stagnation, Verwendung ungeeigneter Armaturen- und Leitungswerkstoffe oder zweckentfremdete Nutzung ist die Bildung von krankheitserregenden Keimen nicht auszuschließen. In diesem Fall ist die Absicherung der Flüssigkeitskategorie 5 mittels Freiem Auslauf vorzunehmen.

Durch die verwendete DVGW zertifizierte Sicherungseinrichtung „Freier Auslauf“ ist eine hygienische Rückwirkung in das öffentliche Versorgungsnetz auch bei einem nicht bestimmungsgemäßen Betrieb der nachgeschalteten Wasserverteilungsanlage sichergestellt. Um die Anlage über einen Oberflurhydranten zu setzen, ist ein Gerätetransport durch einen LKW mit Ladebordwand oder Hebezeug ausreichend.

Durch die Wilo-GEP Mobile werden örtlich bedingte Einflussgrößen der Wasserverteilungsanlage, wie z. B. Frost am Wasserzähler und hygienische Rückwirkungen auf das öffentliche Wasserversorgungsnetz durch Übertemperatur nach Sonneneinstrahlung [8] oder Stagnation [7] ausgeschlossen.

Eine sichere Wasserversorgung aus Standrohren oder Oberflurhydranten ist unter allen Nutzungsbedingungen gewährleistet.

Sicherheit für Wasserversorger und Anschlussnehmer

  • Freier Auslauf, Edelstahlbehälter
  • Druckerhöhung mittelbar nach DIN 1988-500
  • Anschluss an Außenhydranten oder bauseitigem Standrohr
  • Frostsicher, gekühlt
  • Geeichter Zähler
  • Kanalspülung durch Unterdruckentwässerung

[1] TrinkwV §13(1) und §3(2f), Stand 05.2011
[2] DIN EN 1717, Ausgabe 08.2011
[3] DIN 1988 Teil 100, Ausgabe 08.2011
[4] DVGW Arbeitsblattes W 408, Ausgabe 11.2010
[5] DIN 1988 Teil 500, Ausgabe 02.2011
[6] DIN 1988 Teil 600, Ausgabe 12.2010
[7] autom. Spülung Anschlussleitung und Wasseraustausch Vorlagebehälter
[8] beheizt, gekühlt
[9] Material Edelstahl alle wasserberührten Teile, Dichtelemente KTW-Empfehlung
[10] Unterdruckentwässerung Vorlagebehälter ermöglicht intermittierenden Spül-Volumenstrom bis 50 m³/h

Alle Angaben sowie Abbildungen unverbindlich, vorbehaltlich Änderungen.