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Klimaschutz

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17.03.2023

Wilo und seine Technologiepartner präsentieren begehbare Wasserstoff-Modellanlage auf der Messe ISH in Frankfurt.

Dortmund/Frankfurt. Bereits im vergangenen Jahr hat Wilo seine Wasserstoffanlage H2POWERPLANT am Stammsitz in Dortmund offiziell in Betrieb genommen. Nun zeigt der Premiumanbieter von Pumpen und Pumpensystemen die modular aufgebaute Anlage erstmalig der breiten Öffentlichkeit. Auf der ISH, der Weltleitmesse für Wasser, Wärme und Luft, präsentieren Wilo und seine Technologiepartner Schneider Electric, Enapter und Proton Motor Fuel Cell den modularen Aufbau und machen die Technologie wortwörtlich zugänglich.

Essenzieller Beitrag zum Klimaschutz „Unsere Gesellschaft braucht grüne Energie in allen Lebensbereichen“, erklärt Oliver Hermes, Vorstandsvorsitzender und CEO der Wilo Gruppe. „Mit dieser Anlage schaffen wir die Grundlage für ein autarkes, dezentrales und regeneratives Energieversorgungsnetz. Die Kooperation zeigt, wie Industrieunternehmen mit zukunftsweisenden und technologieoffenen Lösungen einen essenziellen Beitrag zum Klimaschutz und zur Nachhaltigkeit leisten können“, so Oliver Hermes weiter.

Die Technologiepartner möchten mit ihrer Kooperation den Übergang zur umweltfreundlichen Wasserstoff-Technologie aus Serienproduktion ebnen. Langfristiges Ziel sei es, bei der Erzeugung, Speicherung, Verteilung und dem Einsatz von klimaneutralem Wasserstoff eine führende Rolle einzunehmen. „Wir freuen uns, dass wir die strategische Partnerschaft mit der Wilo Gruppe auf diese Weise ausbauen“, erklärt Jean-Pascal Tricoire, Vorstandsvorsitzender und CEO von Schneider Electric.

Energiekrise erhöht Innovationsdruck Die jetzt vorgestellte Wasserstoffanlage besteht im Wesentlichen aus drei Komponenten: einem Elektrolyseur, einem Wasserstoffspeicher und einer Brennstoffzelle. Auf der ISH in Frankfurt zeigt der multinationale Technologiekonzern anschaulich, wie diese Technologien in dem Kraftwerk zusammenwirken. Das Besondere: Die Betreiber können sämtliche Komponenten modular zusammenstellen und so die Leistung des Kraftwerks je nach Anwendungsgebiet zwischen 20 Kilowatt und zwei Megawatt skalieren. Dadurch eignet sich das Kraftwerk als Notversorgung bei totalen Versorgungsabbrüchen über mehrere Tage ebenso wie als Zwischenspeicher für nächtliche Abnehmer wie elektrifizierte Fuhrparks.

Wilo treibt die Energiewende seit Jahrzehnten mit effizienten Produkten und Lösungen voran. Nicht zuletzt die anhaltende Energiekrise hat den Innovationsdruck auf die moderne Gebäudewirtschaft nun weiter erhöht. Neben der Wasserstoffanlage zeigt Wilo in Frankfurt daher Produkte, Systeme und Lösungen für die sichere, nachhaltige und ressourcenschonende Wasserversorgung, -nutzung und -entsorgung. „Als Innovationsführer der Branche war Wilo schon immer Vorreiter in Sachen Energieeffizienz“, so Oliver Hermes.

H2POWERPLANT von Wilo: Betreiber können sämtliche Komponenten modular zusammenstellen und so die Leistung des Kraftwerks zwischen 20 Kilowatt und zwei Megawatt skalieren. Quelle: WILO SE