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Rohrleitungen für den Transport und die Aufbereitung von Trinkwasser mit stabilem Druck und geringeren Verlusten durch reduzierte Leckagen

Trinkwassertransport und Trinkwasseraufbereitung

Verlässliche Trinkwasserversorgung beginnt mit stabiler Infrastruktur

Bis zu 30 Prozent des aufbereiteten Trinkwassers gehen auf dem Transportweg durch Leckagen verloren. Dieses Wasser wurde bereits gewonnen und behandelt – und erreicht dennoch nicht sein Ziel. Undichte Netze bedeuten dabei mehr als Ressourcenverlust: Sie erhöhen das Risiko für das Eindringen von Verunreinigungen. Mikrobiologische und chemische Belastungen, Biofilme, Stagnation oder Rückflüsse können die Wasserqualität beeinträchtigen und erfordern eine konsequente Überwachung.

Lange Fernwasserleitungen, grosse Höhenunterschiede, veraltete Pumpensysteme und unzureichendes Druckmanagement belasten die Netze zusätzlich. Während zu hoher Druck Leitungen schädigen und Undichtigkeiten verursachen kann, gefährdet zu niedriger Druck die Versorgung. Gefragt sind Systeme, die auch bei Spitzenlasten, klimatischen Veränderungen und strengeren regulatorischen Vorgaben stabil und wirtschaftlich arbeiten.

Auch im Wasserwerk verschärfen sich die Bedingungen

Starkregen, Trockenphasen sowie Einträge aus Landwirtschaft und Industrie führen zu stärker schwankenden Rohwasserqualitäten. Neben klassischen Parametern gewinnen Mikroverunreinigungen wie Medikamentenrückstände, Pestizide, Mikroplastik oder Industriechemikalien an Bedeutung.

Gleichzeitig sind viele Anlagen seit Jahrzehnten in Betrieb und zeigen entsprechenden Modernisierungsbedarf, steigenden Wartungsaufwand und begrenzte Digitalisierung. Parallel nehmen die Anforderungen an Dokumentation und Prozesssicherheit zu. Trinkwasseraufbereitung muss heute flexibel, regelkonform und energieeffizient funktionieren – dauerhaft und unter wechselnden Bedingungen.

Lassen Sie uns gemeinsam Trinkwasserinfrastruktur zukunftsfähig gestalten

Ob Modernisierung von Fernwasserleitungen, Optimierung des Druckmanagements oder Effizienzsteigerung im Wasserwerk. Sprechen Sie mit uns über Ihr Projekt und wir finden gemeinsam massgeschneiderte Lösungen für Transport und Aufbereitung.

Kontaktieren Sie unsere Experten

Unsere Lösungen für Trinkwassertransport und -aufbereitung

Trinkwasserversorgung beginnt lange bevor Wasser aus dem Hahn fliesst. Unsere Lösungen unterstützen sowohl den zuverlässigen Transport über grosse Distanzen als auch die sichere Aufbereitung im Wasserwerk.

Stadt mit Seen als Wasserentnahmestellen und Trinkwasser-Verteilinfrastruktur für Transport und Aufbereitung im Wasserwerk.

Trinkwassertransport

Stabiler Druck. Geringere Verluste. Volle Transparenz.

Ein leistungsfähiger Trinkwassertransport verbindet Wasserentnahmestellen, Wasserwerke und Verteilinfrastruktur zuverlässig über grosse Distanzen und unterschiedliche Höhenlagen. Entscheidend ist dabei ein präzises Druckmanagement: Den konstanten Druck am Wasserhahn sichern üblicherweise Hochbehälter, die je nach Topografie sichtbar über der Erde errichtet oder in die umliegende Berglandschaft integriert sind.

Wir sorgen mit exakt ausgelegten Pumpensystemen für bedarfsgerechte Druckverhältnisse, die die Versorgung stabil halten und die Leitungsinfrastruktur schonen. Durch Drehzahlregelung und intelligente Steuerung wird Unter- sowie Überdruck konsequent vermieden. So lassen sich Druckspitzen reduzieren, Leckagerisiken senken und Wasserverluste wirksam begrenzen.

Gleichzeitig schaffen digitale Schnittstellen Transparenz über zentrale Betriebsparameter. Fördermengen, Druckverläufe und Energieeinsatz werden nachvollziehbar erfasst und können in bestehende Leitsysteme eingebunden werden. Das ermöglicht eine kontinuierliche Anpassung der Betriebspunkte, steigert die hydraulische Effizienz und schafft eine fundierte Datengrundlage für Investitions- und Modernisierungsentscheidungen.

Von der hydraulischen Auslegung über die technische Projektierung bis zur Erneuerung bestehender Fern- und Verteilnetze begleiten wir Projekte ganzheitlich – sowohl bei Neubauten als auch bei der Modernisierung gewachsener Infrastrukturen.

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Wasserewerk für die Trinkwasseraufbereitung

Trinkwasseraufbereitung

Stabile Prozesse. Effizienter Betrieb. Zukunftsfähige Wasserwerke.

Im Wasserwerk greifen zahlreiche Verfahrensschritte ineinander - für jeden dieser Schritte bieten wir passende Lösungen. Schwankende Rohwasserqualitäten sowie zusätzliche Belastungen durch Starkregen oder Einträge aus Landwirtschaft und Industrie stellen hohe Anforderungen an die Aufbereitung und verlangen flexible, robuste Systemlösungen. Von der Zulaufrechenanlage, Entsäuerung (sofern notwendig), über Fällung und Flockung, Filtration und Einstellen des Kalk-Kohlensäure-Gleichgewichts bis hin zur Desinfektion unterstützen wir mit abgestimmter Pumpen-, Aggregat- und Anlagentechnik. Unsere Submarken Wilo Likusta, Wilo FSM und Wilo EMU Anlagenbau führen bewährte Lösungen, die präzise in bestehende Aufbereitungskonzepte integriert werden können.

Ergänzend unterstützen wir bei der energieoptimierten Auslegung von Zwischenförderungen, Filterrückspülungen oder der Druckhaltung in Hochbehältern. Eine bedarfsgerechte Regelung sorgt für stabile hydraulische Bedingungen und reduziert Energieeinsätze im Dauerbetrieb.

Digitale Schnittstellen und Überwachungsmöglichkeiten können zusätzlich zur Transparenz zentraler Prozessparameter beitragen – insbesondere bei Modernisierungen oder Neubauprojekten mit erweiterten Anforderungen an Dokumentation und Betriebssicherheit

Ob Modernisierung bestehender Infrastruktur oder Planung neuer Kapazitäten: Wir betrachten Wasserwerke ganzheitlich – von Pumpen- und Aggregatetechnik über verfahrenstechnische Anlagen wie Entsäuerungs- und Aufbereitungssysteme bis hin zur Integration in bestehende Leittechnik und serviceorientierten Betriebskonzepten.

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Starke Referenzen für sicheren Trinkwassertransport und zukunftsfähige Aufbereitung

Unsere Systeme sind bereits in anspruchsvollen Trinkwasserprojekten weltweit im Einsatz. Erfahren Sie anhand ausgewählter Referenzen, wie wir gemeinsam mit unseren Partnern Transportnetze stabilisieren, Wasserverluste reduzieren und Wasserwerke zukunftsfähig weiterentwickeln.

Referenzdruckerhaltende Pumpstation in Xiong

Zuverlässige und effiziente Wasserversorgung für die Xiong'an New Area

Boosting Pump Station Rongdong

Der Bau des neuen Gebiets Xiong'an ist in vollem Gange und eines der bedeutendsten Gebiete, das entwickelt wird, ist das Rongdong mit dessen Bau die kommunalen Infrastrukturprojekte begonnen haben.

Die Druckerhöhungspumpstation mit rund 2.000 Quadratmetern liegt vollständig unter der Erde. Die Zuverlässigkeit und der Energieverbrauch des Pumpensystems sind von entscheidender Bedeutung, da es als Kernkomponente der Druckerhöhungspumpstation dient.

Um die Sicherheit der Wasserversorgung und die Energieeinsparung zu gewährleisten, verwendet die Pumpstation eine Kombination aus einem nicht-negativen Druck-Wasserversorgungssystem und einem regelbaren Speicher-Wasserversorgungssystem. Wilo bietet hierfür Komplettlösungen, darunter insgesamt 12 Wilo-Atmos TERA-SCH-Pumpen.

Die Druckerhöhungspumpstation ist für eine Wasserversorgungskapazität von 1.370 Tonnen pro Stunde ausgelegt und garantiert damit ausreichend Wasser für die Region Rongdong.

Wasserwerk Moos, Deutschland

Effiziente Aufbereitung von sauberem Wasser

Wasserwerk Moos, Deutschland

Das neue Wasserwerk in Moos versorgt 15 Gemeinden im Bayerischen Wald mit weichem Waldwasser durch ein innovatives Enthärtungsverfahren. Die hochmoderne Anlage ist mit 67 Wilo-Pumpen ausgestattet und gehört damit zu den modernsten Wasserwerken in Europa.

Vorrangiges Ziel ist es, die Zuverlässigkeit der Wasserversorgung zu erhöhen und die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser für die Menschen in Ostbayern sicherzustellen. Die vom Zweckverband Waldwasser betriebene Anlage versorgt 15.000 Haushalte südlich der Donau mit enthärtetem Trinkwasser, dem so genannten weichen Waldwasser. Mit einer Kapazität von bis zu 400 Kubikmetern pro Stunde verteilt sie das Wasser effizient an die Netze.

Wasserversorgung für die Wohnsiedlung in Bräunlingen

Druckerhöhungssystem zur Aussenaufstellung

Stadt Bräunlingen, Deutschland

Die Stadt Bräunlingen im Schwarzwald-Baar-Kreis hat ein neues, rund 8 Hektar grosses Wohngebiet erschlossen. Da die erforderlichen Mindestversorgungsdrücke für die Trink- und Löschwasserversorgung durch den bestehenden Hochbehälter nicht bereitgestellt werden konnten und der Bau eines neuen Hochbehälters noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen wird, wurde eine Übergangslösung geschaffen.

Die Stadt beauftragte das Ingenieurbüro Fritz Spieth aus Esslingen mit der Überprüfung und Sicherstellung der Wasserversorgung für das Wohngebiet Bregenberg mit 45 Wohneinheiten. Realisiert wurde eine Containerlösung mit integrierter Druckerhöhungsanlage von Wilo.

Nach rund einem halben Jahr Planungszeit konnte die Anlage vor Ort installiert werden. Sie ist weitgehend wartungsfrei und wird voraussichtlich für einen Zeitraum von 5 bis 7 Jahren im Einsatz sein.


Service und Lösungen für den gesamten Lebenszyklus Ihrer Anlage

Wilo unterstützt Sie zuverlässig in allen Projektphasen– von der Planung und Auslegung bis zur Inbetriebnahme und Wartung. Ziel ist ein sicherer, effizienter und planbarer Anlagenbetrieb.

Unser Angebot im Überblick:

  • Unterstützung bei Planung und Auslegung (z. B. Produktauswahl, Simulationen, Dokumentation)
  • Inbetriebnahme und Abnahme
  • Wartung, Reparatur und Ersatzteilservice
  • Energieanalysen
  • Digitale Services zur Zustandsüberwachung und vorausschauenden Instandhaltung
  • Schulungen für Betrieb und Instandhaltung

Mit standardisierten und individuell kombinierbaren Servicepaketen sowie digitalen Tools schaffen wir Transparenz über Betriebszustände, reduzieren ungeplante Stillstände und sichern den langfristigen Betrieb wasserwirtschaftlicher Infrastruktur.

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Verlässliche Wasserversorgung beginnt mit Verantwortung

Eine sichere Trinkwasserversorgung bildet die Grundlage für Gesundheit, Lebensqualität und wirtschaftliche Stabilität. Hinter jedem Liter Wasser stehen komplexe Transport- und Aufbereitungsprozesse, die dauerhaft zuverlässig funktionieren müssen.

Indem wir diese Prozesse präzise und langfristig stabil gestalten, tragen wir dazu bei, Infrastruktur leistungsfähig zu halten und Wasser verantwortungsvoll einzusetzen, auch unter veränderten klimatischen und regulatorischen Bedingungen.

Für uns bedeutet Wasserversorgung Verantwortung – gegenüber Regionen, Kommunen und kommenden Generationen. Mit durchdachter Pumpen- und Systemtechnik schaffen wir die Grundlage für eine Trinkwasserinfrastruktur, auf die man sich verlassen kann.


FAQ | Häufig gestellte Fragen zu Trinkwassertransport und Trinkwasseraufbereitung

Wie lassen sich Druckschwankungen im Trinkwassernetz und Verbrauchsspitzen beherrschen?

Der Wasserbedarf innerhalb der Trinkwasserversorgung schwankt im Tages- und Jahresverlauf stark. Besonders heisse Sommerperioden können den Verbrauch deutlich erhöhen. Ein präzises Druckmanagement im Trinkwassernetz ist daher entscheidend. Drehzahlgeregelte Pumpensysteme für Wasserversorgungsanlagen passen die Förderleistung flexibel an und sorgen dafür, dass auch bei Spitzenlasten stabile Druckverhältnisse im Netz erhalten bleiben.

Warum ist Druckmanagement beim Trinkwassertransport so wichtig?

Beim Trinkwassertransport muss der Wasserdruck genau geregelt werden. Zu hoher Druck kann Rohrleitungen beschädigen und Leckagen verursachen, während zu niedriger Druck die Versorgungssicherheit im Trinkwassernetz beeinträchtigt. Ein abgestimmtes Druckmanagement schützt die Infrastruktur und sorgt dafür, dass Wasser zuverlässig über lange Transportstrecken und unterschiedliche Höhenlagen gefördert werden kann.

Wie beeinflusst der Klimawandel die Trinkwasserversorgung?

Der Klimawandel verändert sowohl den Wasserbedarf als auch die Qualität von Wasserressourcen. Hitzeperioden erhöhen den Verbrauch deutlich, während Starkregen zusätzliche Stoffe in Gewässer eintragen kann. Für eine stabile Trinkwasserversorgung bedeutet das: Transportnetze und Wasserwerke müssen flexibel auf schwankende Bedingungen reagieren können und gleichzeitig eine konstante Versorgungsqualität gewährleisten.

Warum schwankt die Rohwasserqualität zunehmend?

Die Qualität von Rohwasser wird stärker von äusseren Einflüssen geprägt. Einträge aus Landwirtschaft und Industrie, Mikroverunreinigungen wie Medikamentenrückstände oder Pestizide sowie Mikroplastik können die Zusammensetzung von Wasserressourcen verändern. Gleichzeitig beeinflussen Starkregen oder Trockenperioden die Konzentration von Inhaltsstoffen. Moderne Wasseraufbereitung im Wasserwerk muss deshalb flexibel auf unterschiedliche Belastungen reagieren können.

Welche Rolle spielen Pumpen in der Wasseraufbereitung im Wasserwerk?

In einem Wasserwerk übernehmen Pumpen und Pumpensysteme zentrale Aufgaben in verschiedenen Prozessschritten der Trinkwasseraufbereitung. Sie fördern Wasser zwischen einzelnen Aufbereitungsstufen, unterstützen Filterrückspülungen oder sorgen für stabile Druckverhältnisse in Hochbehältern. Eine präzise abgestimmte Pumpentechnik trägt dazu bei, hydraulische Prozesse stabil zu führen und den Anlagenbetrieb zuverlässig zu gestalten.

Wie lassen sich bestehende Wasserwerke und Trinkwassernetze modernisieren?

Viele Wasserwerke und Trinkwassernetze sind über Jahrzehnte gewachsen. Bei Modernisierungen geht es häufig darum, einzelne Komponenten der Wasserinfrastruktur zu erneuern oder zu optimieren, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen. Digitale Monitoring- und Steuerungsmöglichkeiten sowie energieoptimierte Pumpensysteme für die Wasserversorgung helfen dabei, Anlagen schrittweise zu modernisieren und den Betrieb transparenter und effizienter zu gestalten.

Was ist der Unterschied zwischen Trinkwassertransport und Trinkwasserverteilung?

Der Trinkwassertransport beschreibt den Transport grosser Wassermengen von der Wasserentnahme oder dem Wasserwerk über Fernleitungen zu Speicheranlagen oder zentralen Netzknoten. Dabei werden häufig lange Distanzen und topografische Höhenunterschiede überwunden.

Die Trinkwasserverteilung beginnt anschliessend im regionalen oder städtischen Trinkwassernetz. Von dort wird das aufbereitete Wasser über ein fein verzweigtes Leitungsnetz zu Haushalten, öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen verteilt. Während beim Transport vor allem Förderleistung und Druckmanagement im Fokus stehen, liegt bei der Verteilung der Schwerpunkt auf stabilen Druckverhältnissen und einer gleichmässigen Versorgung innerhalb des Versorgungsgebiets.