Mit Wilo Lösungen für eine effiziente Planung und einen zuverlässigen Betrieb
Als Premiumanbieter für Gebäudetechnik- und Wasserwirtschaftslösungen bieten wir neben umfangreichen Produkt- und Serviceleistungen auch aktuelle BIM-Modelle, um Sie bei der Planung im Projekt zu unterstützen.
Vom Projektentwurf und der Ausführungsplanung über das Vergabeverfahren, der Planung und Überwachung der Bauausführung bis zur dauerhaften Wartung des Objektes.
Profitieren Sie wie gewohnt von unseren Wilo Lösungen und setzen Sie in allen Phasen Ihres Projektes auf unsere BIM-Modelle.
Wilo bietet ETIM-klassifizierte BIM-Modelle über Cadenas an
Seit Mitte 2020 bietet Wilo ein neues Portal für BIM Daten. Als unseren strategischen Partner haben wir die CADENAS Konstruktions-, Softwareentwicklungs- und Vertriebs GmbH ausgewählt, einen führenden Softwarehersteller unter anderem für Elektronische CAD Produktkataloge (eCATALOGsolutions).
Sehen Sie hier, wie die Lösung funktioniert: Video auf Youtube ansehen
Wilo bietet auf dieser Plattform Planern Unterstützung und BIM-Modelle für Abwasser-, Reinwasser-, Norm- und Splitcase-Pumpen an. Auch Rührwerke sind verfügbar. Die BIM-Modelle enthalten jeweils in der Landessprache aller ETIM-Mitgliedsländer den Metadatensatz der jeweiligen ETIM-Klasse (EC) und sind im Falle einer existierenden ETIM Modeling Class (MC) auch geometrisch standardisiert.
Die gewünschte Pumpe kann direkt nach (ETIM-)Merkmalen ausgewählt sowie z. B. als Revit-, STEP- oder DWG-Format heruntergeladen und in das BIM-Gebäudemodell integriert werden. Mit einem durch Cadenas zur Verfügung gestellten Plugin ist die Auswahl der passenden Lösung direkt in der gewohnten CAD-Umgebung möglich. Durch die ETIM-Klassifizierung können darüber hinaus technische und sprachliche Fehlinterpretationen reduziert werden; zugleich wird eine neutrale Vergleichbarkeit unterstützt.
Wilo bietet die Pumpenmodelle in den Auflösungen LOD 200 (Bounding Box), LOD 300 (Precise Geometry) und LOD 350 mit zusätzlichen Anfügepunkten an.
Das BIM-Portal wird in den nächsten Monaten weiter ausgebaut und um weitere Produktbaureihen aus der gewerblichen Gebäudetechnik ergänzt. Für diese Produkte bieten wir Ihnen bis auf Weiteres auch die Lösung über unser Wilo-Revit-Plugin an.
Hier gibt’s das BIMcatalogs.net PluginCAD-Katalog
Professionelle CAD-Konstruktionen effizient unterstützen: Mit dem Wilo-CAD-Katalog erhalten Planer und Anlagentechniker direkten Zugriff auf 2D- und 3D-CAD-Daten von Wilo-Pumpen und Pumpensystemen.
Die gewünschte Zeichnung kann in wenigen Schritten im benötigten Format (DWG 2D oder 3D sowie STEP) ausgewählt und heruntergeladen werden.
Der CAD-Katalog von Wilo stellt maßstabsgerechte Zeichnungen zentral und jederzeit bereit.
CAD KatalogWas ist Building Information Modelling (BIM)?
Building Information Modelling (BIM) ist eine Planungsmethode im Bauwesen, bei der die technischen und funktionalen Eigenschaften eines Bauwerks in einem virtuellen 3D-Modell abgebildet werden. Relevante Daten können bereits vor Baubeginn in einem digitalen Modell des Bauwerks zusammengeführt werden. Während der Bauphase können die Beteiligten auf dieses Modell und die darin enthaltenen Planungsinformationen zugreifen.
BIM unterstützt eine koordinierte Planung und Ausführung und kann je nach Projekt dazu beitragen, Abläufe effizienter zu gestalten. Es ist für unterschiedliche Projektgrößen einsetzbar, und in vielen Ländern ist die Arbeit mit BIM im Rahmen öffentlicher Ausschreibungen bereits etabliert oder vorgegeben.
Mögliche Vorteile gegenüber herkömmlichen Planungsmethoden können sein:
- frühzeitige Erkennung und Korrektur von Planungsfehlern, z. B. von Rohrkollisionen im digitalen Modell
- erleichterte Abstimmung durch den Zugriff auf zentrale, aktuelle Daten und Pläne
- Ergänzung von CAD-Geometrien um technische Informationen
BIM begleitet den gesamten Gebäudelebenszyklus
Nach der Bauphase geht der digitale Zwilling in den Besitz des Bauherrn über. Die darin enthaltenen Informationen können genutzt werden, um Betrieb und Facility Management zu unterstützen. Auch beim Rückbau des Gebäudes können die Informationen des digitalen Zwillings bei Entsorgung und Rückgewinnung von Rohstoffen hilfreich sein. Damit kann BIM über verschiedene Phasen des Gebäudelebenszyklus hinweg Mehrwert bieten.
Standardisierung zu BIM auf dem Vormarsch
Erfahrungsberichte von BIM-Anwendern aus Projekten zeigen, dass die Methode in vielen Fällen Vorteile bieten kann. Im internationalen Vergleich haben zahlreiche Länder BIM bereits etabliert oder setzen die Methode im Rahmen öffentlich finanzierter Bauvorhaben ein.
FAQs zu BIM
Was unterscheidet BIM von herkömmlichen CAD-Modellen?
BIM enthält neben einem 3D-CAD-Modell weitere Metadaten, wie Artikelnummer, Artikelbezeichnung, Anschlußmaße der Flansche / Rohrverschraubung, Anschlußinformationen zu elektrischen Anschlüssen sowie alle relevanten Einbaumaße. In Zukunft können BIM-Modelle um weitere Pumpendaten erweitert werden, wie: Hydraulische Leistung, Effizienzwerte, Regelungsarten (dp-V, dp-C, Drehzahlabhängige Regelung). Die Standardisierung ist noch nicht abgeschlossen, aber vermutlich kommen weitere Daten wie Einbringräume, Recyclinginformationen und Software-Algorithmen in den nächsten Monaten und Jahren hinzu.
Bei BIM ist oftmals von 4D-Modellen oder auch 7D-Modellen die Rede. Wofür stehen 4D bis 7D?
4D beziehungsweise 7D bezieht sich auf die Anzahl der Informationsebenen, die BIM Modelle umfassen. Ausgangspunkt sind 3D Modelle, die eine räumliche Beziehung und Überschneidung von Objekten mathematisch ermöglichen. Die vierte Dimension (4D) ergänzt die Raumdimension um eine zeitliche Komponente (zeit- und terminbezogene Informationen), die fünfte Dimension (5D) umfassen kostenbezogene Informationen. Für ein 7D-Modell werden darüber hinaus noch Informationen zur Nachhaltigkeit und Effizienz (6D) sowie Informationen zum Facility Management (7D) ergänzt.
Ist das Arbeiten mit der BIM-Methodik für mein Projekt verpflichtend?
Mittlerweile findet BIM in vielen Ländern Anwendung oder wird bei öffentlich ausgeschriebenen Projekten eingesetzt bzw. teilweise vorausgesetzt, da die Methode im Projektverlauf in vielen Fällen Vorteile bieten kann. Bei privat finanzierten Bauprojekten ist BIM in der Regel nicht verpflichtend, gewinnt jedoch zunehmend an Bedeutung. Im Bereich der Projektierung von Einzel- und Doppelhäusern ist aufgrund des vergleichsweise geringen Anteils der technischen Gebäudeausrüstung und des meist geringeren Facility-Management-Bezugs derzeit nur eingeschränkt mit einem breiten BIM-Einsatz zu rechnen.
Was bedeutet eine ETIM-Standardisierung?
Die ETIM ist eine Initiative zur Standardisierung des elektronischen Austausches von Produktdaten im Bereich Elektrotechnik (Elektroinstallationsprodukte, Haushaltsgeräte und Consumer-Elektronik) und verwandter Branchen (derzeit u. a. HVAC/Sanitärtechnik) zur Ermöglichung des elektronischen Handels dieser Produkte. Der Standard ist speziell an die Anforderungen dieser ausgewählten Branchen ausgerichtet und erlaubt das einheitliche, technische Beschreiben von Gütern sowie die Zuordnung zu einer Produktklasse. Produkte werden hierarchiefrei Artikelklassen zugeordnet. In der Artikelklasse werden anschließend vergleichbare Produkte eingeordnet. Der Name der Artikelklasse lässt sich auch über zugewiesene Synonyme auffinden, die auf die Klasse verweisen. Jeder Klasse werden von Produktfachleuten technische Merkmale zugeordnet, die das Produkt beschreiben. So entsteht die ETIM-Klassifikation.
Die Standardisierung ermöglicht, lieferantenunabhängig technische Produkte anhand der Klasse oder technischer Merkmale wiederzufinden. ETIM findet Anwendung bei der Übertragung von technischen Produktdaten - z. B. für Online-Kataloge. ETIM ist grundsätzlich ein freier Standard, d. h. das Datenmodell kann von jedermann ohne Lizenzgebühren verwendet werden. Seit der ETIM Version 7.0 (2017) ist auch der Sektor SHK (Sanitär/Heizung/Klima) integriert.
Open/closed BIM
Closed BIM beschreibt einen software-abhängigen Datenaustausch von digitalen Bauwerksmodellen mittels geschlossenen, proprietären Dateiformaten z.B. Revit, Allplan, Archicad etc.
Open BIM bedeutet hingegen, dass ein software-unabhängiger Datenaustausch von Bauwerksmodellen möglich ist. Hier wird das offene, nicht native Dateiformat z.B. IFC (Industry Foundation Classes) verwendet. Der Austausch von Geometriemodellen ist uneingeschränkt möglich der Austausch von Datenmodellen hingegen nur eingeschränkt.
Level of Development (LoD)
In der BIM-Methodik wird die Begriffe Level of Information (LoI), Level of Geometry (LoG) und Level of Coordination (LoC) verwendet, die in fünf Stufen 100 – 500 verwendet werden: 100 = conceptual; 200 = approx. geometry; 300 = precise geometry; 400 = fabrication; 500 = as-built. Der Begriff Level of Development (LoD) setzt sich aus den Teilindikatoren LoI, LoC und LoG zusammen und definiert den Gesamtreifegrad eines virtuellen Bauteils.
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